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Das "Ume no Hana": Ramen trifft auf Pho, alle sind froh!

Das "Ume no Hana" serviert köstliche Phở, unfassbar leckere Ramen und vietnamesische Bowls vom Feinsten.

Nur einen Steinwurf vom Grünen Jäger entfernt finden Hamburger seit Mai eines der besten asiatischen Restaurants, das die Stadt zu bieten hat: das "Ume no Hana". Eröffnet haben das Restaurant Thuy und Khan – ein junges Ehepaar mit vietnamesischen Wurzeln. "In dieser Länderküche kennen wir uns aus. Von Reisen wissen wir aber auch, wie lecker gute Ramen sind. Daher haben wir in Hamburg immer nach Restaurants gesucht, die authentische Phở und Ramen anbieten und sind nie so richtig fündig geworden", so Thuy.

Phuong Thuy Le erzählt uns die Geschichte hinter ihrem Restaurant. Jupiter Union / Jennifer Meyer )

Authentisch vietnamesische Küche trifft auf japanische Gerichte

Kurzerhand eröffneten die beiden also selbst ein Restaurant, bei dem authentisch vietnamesische Küche auf japanische Gerichte trifft. Besonders stolz ist die gebürtige Vietnamesin auf ihre Ramen. "Die kochen wir etwa 15 Stunden mit geschlossenem Deckel bei hoher Temperatur. So ist die Brühe am Ende dick und schwer", erklärt Thuy. "Im Gegensatz zu anderen Restaurants bieten wir nur wenig verschiedene Ramen an – die aber authentisch und klassisch. Wir haben natürlich trotzdem unser eigenes Rezept entwickelt. Bis wir wirklich zufrieden damit waren, hat es aber sehr lange gedauert. Wir haben eine Zeit lang also viele, viele Ramen gegessen. Ich konnte sie irgendwann kaum noch sehen oder riechen", erzählt sie lachend. Arbeit, die sich gelohnt hat. Denn mittlerweile sind die Suppen in St.Pauli so beliebt, dass trotz des Megasommers und fehlendem Suppenwetter in Hamburg täglich 50 Portionen Phở und 50 Portionen Ramen über den Tresen gehen.

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Ramen liegen im Trend

Dass vietnamesische und japanische Suppen zurzeit so im Trend liegen, ist für Thuy kaum verwunderlich: Die Menschen ernähren sich immer bewusster, und diese Suppen seien einfach gesund. Japan sei zudem bereits seit langem ein beliebtes Reiseziel und Vietnam sei auf einem guten Weg dorthin. "Menschen, die auf ihren Reisen diese Küchen kennengelernt haben, machen sich zu Hause oft auf die Suche nach Restaurants, wo sie diese finden können", erklärt Thuy.

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Fündig werden Weltenbummler auf der Suche nach dem Geschmack asiatischer Küchen im Ume no Hana auf jedenfall. Denn die Ramen "Tonkotsu" ist unfassbar köstlich. Die kraftvolle, beinahe cremige Schweinebrühe wird mit zwei großen Stücken Chashu (japanischer Schweinebraten) serviert. Ein halbes Ei, Morcheln, Bambusstreifen und natürlich die beliebten Weizennudeln schwimmen ebenfalls darin. Oben drauf findet ihr schwarzes Knoblauchöl aus eigener Herstellung, das im Grunde das Potenzial hat, jedes Gericht der Welt köstlicher zu machen. Doch auch das vietnamesische Gericht "Bun Dau Met" muss sich dahinter nicht verstecken. Reisnudeln kommen zusammen mit gebackenem Tofu, Salat, verschiedenen Kräutern, Erdnüssen und Röstzwiebeln auf den Tisch. Um zu erfahren, wie gut diese Zusammenstellung ist, müsst ihr euren Mut zusammen nehmen, das Kunstwerk auf dem Bananenblatt zerstören und alles miteinander mischen. Einfach grandios!

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"Mit unserem Restaurant haben wir versucht, Vietnam und Japan nach Hamburg zu bringen."

Genießen könnt ihr diese Speisen im Ume no Hana übrigens in ganz besonderer Atmosphäre. "Mit unserem Restaurant haben wir versucht, Vietnam und Japan nach Hamburg zu bringen", so Thuy – und meint das ganz wörtlich. Denn für das Mobiliar und die Dekoration ist das Ehepaar Anfang des Jahres extra nach Asien gereist. Zurück kamen sie nicht nur mit jeder Menge Deko und den Möbeln für den Innenraum des Restaurants, sondern auch mit den Terrassenmöbeln, die dem Restaurant von Außen den Street-Kirchen-Flair verpassen, den wohl jeder liebt, der einmal in Vietnam unterwegs war. Innen trifft Vietnam dann nicht nur kulinarisch auf Japan: Die eine Hälfte des Restaurants ist im japanischen Stil gehalten. Mangas und gedeckte Farben geben hier den Ton an. Der vietnamesische Teil strahlt nur so vor bunten Farben. Ein echter Blickfang: die von Thuy handbemalten Wände. Mit Blick auf die vielen bunten Blüten, dem Duft von Ramen in der Luft und einem Glas "Tiger"-Bier vom Fass in der Hand fühl ihr euch hier wie im Asien-Urlaub.

Info: Thadenstraße 15, 22767 Hamburg, Mo-So 12 bis 22.30 Uhr; Ume no Hana auf Facebook

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Ihr könnt von Ramen gar nicht genug bekommen?

Dann haben wir für euch noch mehr – Vorsicht, schlechter Wortwitz – Ramenprogramm. Hamburg kann als Tor zur Welt nämlich noch mit vielen weiteren Ramen-Restaurants punkten. Probiert sie einfach alle aus und findet heraus, welches das beste ist.

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