(© picture alliance/United Archives/IFTN )

Das Spelunkenkino zeigt den Hamburg-Film "Die Mutter des Killers"

Das Spelunkenkino im Hafenbahnhof hat sich zur Aufgabe gemacht, alte Hamburger Filmperlen zu zeigen, in denen das Leben ganz ohne Glanz daherkommt so wie "Die Mutter des Killers".

Die in Wilhelmsburg gedrehte Low-Budget-Krimikomödie aus dem Jahre 1996 erzählt die Geschichte vom Verlierer Eddie Hartmann. Unspektakulär und humorvoll wird ein Milieu gezeigt, in dem Menschlichkeit dem eigenen Vorteil untergeordnet ist und Beziehungen kompromisslos ausgeschlachtet werden. Eddie säuft, seine Frau betrügt ihn öffentlich und sein Job als Bestattungsgehilfe ist deprimierend. Als er glaubt, dass sein Erzrivale Theo tot ist, versucht er sich als Witwentröster, denn einst hatte Theo ihm Olga ausgespannt. Doch der vermeintlich Tote ist quicklebendig und plant seinerseits einen Mord, um heimlich ein neues Leben zu beginnen.

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Der in nur 15 Tagen gedrehte Independent-Film mit Peter Lohmeyer besticht durch grobkörnig schwarzweiße Handkamerabilder, die die schräge Geschichte unterstreichen. So wie der rockige Soundtrack der Hamburger Punklegende "Big Balls and the great white idiot". Wer gerne Filme abseits des Mainstreams guckt, ist im Spelunkenkino vom Hafenbahnhof genau richtig.

Der Eintritt ist frei, der Hafenbahnhof freut sich über eine Spende.

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

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