(© Victor Majarres Gamke/ Bürgertreff Altona-Nord )

"Das schräge Herz": Neue Stadtteil-Doku über Altona-Nord

"Manche hatten Krokodile"-Regisseur Christian Hornung hat sich nach St. Pauli einen weiteren Hamburger Stadtteil vorgeknüpft: In der Dokumentation "Das schräge Herz" porträtiert er mit Charme die Einwohner Altona-Nords und ihr Engagement im Viertel.

Zwischen Ottensen und Schanze, durchschnitten von zwei Bundesstraßen: Altona-Nord sieht auf dem Stadtplan mit viel Fantasie tatsächlich aus wie ein schräges Herz. Der Stadtteil ist wie seine Viertel-Nachbarn nicht gerade als Szene-Treffpunkt bekannt. Auf den ersten Blick gibt es hier nur: Neubaugebiete, unspektakuläre Architektur, die Holstenbrauerei.

Dass Altona-Nord aber noch viel mehr zu bieten hat, welche geheimen Schätze sich hier verstecken und welche Menschen täglich zur Gestaltung ihres Viertels beitragen, will der Bürgertreff Altona-Nord mit einem Dokumentarfilm zeigen. In seinem Auftrag war Regisseur Christian Hornung im Stadtteil unterwegs, die Förderung kam vom Bezirksamt Altona. Hornung landete in der Vergangenheit bereits mit seinem Dokumentarfilm "Manche hatten Krokodile" einen Hit. In der Kiez-Doku zeichnete er ein liebevolles Bild von den einzigartigen, etwas verschrobenen Einwohnern St. Paulis. Mit "Das schräge Herz" porträtiert er jetzt ein Viertel, das viele oftmals gar nicht richtig wahrnehmen: Altona-Nord.

Altonas Einwohner im Porträt

Im Gegensatz zu seinen Genrekollegen zeigt dieser etwas andere Image-Film nicht nur die schicken Straßen und schönen Wohnhäuser, sondern die Menschen und Projekte, die hier oft freiwillige Arbeit leisten. So betreibt das Team der fux eG in der alten Victoriakaserne ein gemeinschaftliches Künstlerhaus, während das Bürgerzentrum einen wichtigen Teil zum Kulturangebot des Viertels beiträgt. "Das schräge Herz" zeigt: In Altona-Nord lebt eine bunte Mischung aus Menschen, Einwohner aus verschiedensten Kulturen. Und zusammen gestalten sie das Viertel zu einem lebenswerten Ort mit spannenden Kultur- und Sozialprojekten.

Premiere feierte das Filmprojekt bereits im September. Am 27. November 2018 könnt ihr die Dokumentation ein weiteres Mal auf der Leinwand sehen – natürlich im Bürgertreff Altona-Nord. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen nur 1 Euro. Wer kommen möchte, sollte dich telefonisch unter 040 / 42 10 26 81 einen Platz reservieren.

Wo? Bürgertreff Altona-Nord, Gefionstraße 3
Wann? 27. November 2018, 18.30 Uhr

Mehr waschechte Hamburg-Filme

Unlängst war Altona schon einmal Fokus eines Filmprojekts: Die Komödie "Die Glücksschmiede" setzt dem Viertel ein Denkmal. Auch außerhalb der Grenzen Altonas ist Hamburg eine beliebte Kulisse für Kinofilme. In diesen Kult-Streifen dient unsere Hansestadt als Ort des Geschehens.

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