Pierdrei Hotel am Sandtorkai (© HC34 Haus 1 )

Das Pierdrei in der HafenCity: Viel mehr als ein Hotel

Hotels sind wirklich nicht mehr, was sie mal waren… Dieses hier ist nicht nur ein Ort für Touristen und zum Schlafen. Es ist genauso ein Ort für uns Hamburger. Ein Ort zum Bleiben, zum Erleben, zum Genießen. Eröffnet wird der Traum voraussichtlich im Sommer 2019 – wir vertreiben euch die Zeit bis dahin mit einem Interview mit dem Hoteldirektor Stefan Pallasch.

Stefan, was verbirgt sich genau hinter der schicken Fassade vom Pierdrei am Sandtorkai – außer Hotelbetten?

Ganz, ganz viel Entertainment! Das fängt bei uns im Restaurant an: Hier gibt’s zum Beispiel ein eigenes Magazin, was die Geschichten hinter den Gerichten erzählt. Wir haben die Hafenbühne, auf der Konzerte oder Lesungen stattfinden, wo vielleicht Hotelgäste und Nachbarn auch mal zusammen Tatort gucken. Bei uns im Haus gibt’s die Astor Film Lounge mit drei Kinosälen, einen Dachgarten und sogar einen Campingplatz.

Einen Campingplatz?

Ja, genau. Wir wollten das Dach über den Kinosälen und der Hafenbühne nutzen – und hatten Lust, unseren Gästen eine andere, wildere Art von Urlaub zu bieten. Der Wunsch, Abenteuer zu erleben, schlummert doch in uns allen, oder? Deswegen kann man jetzt Campingurlaub und Städtetrip verknüpfen. Und in sieben Meter Höhe im Wohnwagen übernachten. Drei Wohnwagen stehen dafür bereit. Und wenn man dann nachts in seinen Schlappen auf die Toilette im Hotel schlurft, schaut man in den Sternenhimmel und hört die Möwen kreischen…

Wenn Kreativität auf Hotel-Know-how trifft, entsteht ein Hotel, das keine Wünsche offen lässt

Aber ganz normal im Bett schlafen kann man bei euch auch?

Natürlich. Wir haben 212 Zimmer in fünf Kategorien, darunter 137 Doppel-, 65 Dreibett- und 10 Familienzimmer mit extra Kinderkoje. Natürlich alle mit super bequemen Betten ausgestattet. Außerdem haben wir 21 Zimmer barrierefrei ausgestattet.

Zimmer im Pierdrei Hotel Hafencity (© Pierdrei Hotel Hafencity )

Wen wollt ihr mit eurem Konzept ansprechen?

Zuerst: Nicht nur Touristen. Klar, die kommen zum Schlafen. Aber all unsere anderen Angebote sind vor allem für die Hamburger gedacht. Alle, die Lust auf tolle Gastronomie und Unterhaltung haben, sind bei uns herzlich willkommen. Und: Wir sind zwar kein klassisches Familienhotel, haben uns aber einiges einfallen lassen, damit den Kids nicht langweilig wird. Es gibt den Racker Room. Eine ganze Etage, 250 Quadratmeter groß, mit allem, was man sich wünschen kann, vom Flipper bis zur Kletterwand.

Klingt richtig gut. Wer hat sich das alles ausgedacht?

Unsere Gründer: Die Brüder Frederik und Gerrit Braun und Sebastian Drechsler vom Miniatur Wunderland. Norbert Aust vom Schmidt Theater. Die vier haben enorme Kreativität und Schaffenskraft mitgebracht. Das Hotel-Know-How kommt von Kai Hollmann von Fortune Hotels, der auch die 25hours Hotels gegründet hat.

Wieso habt ihr euch für den Standort Hafencity entschieden?

Das Viertel ist nicht nur super zentral und modern, vor allem ist es richtig, richtig spannend. Gerade entsteht hier so viel Neues und für uns ist es toll, da mit dabei zu sein. Das Viertel mitzugestalten. Bislang sieht man hier kaum Einheimische – das wollen wir ändern. Wir wollen ein Ort sein, an dem auch die Hamburger gerne sind, auch wenn sie nicht über Nacht bleiben.

Warum nicht mal Urlaub in der eigenen Stadt machen – da reichen dann auch schon ein paar Stunden

Achso, man braucht gar kein Zimmer buchen, um bei euch vorbeizuschauen?

Nein. Unser Restaurant Kitchens kann jeder besuchen – und während die Eltern essen, dürfen die Kids natürlich auch in den Racker Room. Auf den Dachgarten darf auf jeder. Und natürlich kann sich auch jeder eine Kinokarte oder ein Ticket für die Hafenbühne kaufen.

Restaurant Kitchens im Pierdrei Hotel Hafencity (© ABH Besucherhaus GmbH )

Was steht im Kitchens so auf der Karte?

Oh, immer wieder was anderes. Unser Küchenchef wird zweimal im Jahr auf Reisen gehen und danach eine neue Speisekarte gestalten. Seine erste Reise führte ihn durch Asien: Er war auf Märkten, hat in Straßenküchen, Restaurants und bei Familien zu Hause gegessen. Und jede Menge Ideen und Rezepte mitgebracht. Die nächste Reise geht wahrscheinlich in den Norden, nach Island und Grönland. Es bleibt also spannend – auch wenn wir natürlich ein paar dauerhafte Klassiker auf der Karte haben werden. Manche Gäste freuen sich ja eher auf das, was sie kennen und lieben.

Und wie können wir uns den Dachgarten vorstellen?

Auf dem Dachgarten wird es die Bar Moon 46 geben – und einen fantastischen Blick über die Dächer der Speicherstadt hinweg auf die City. Auf die Tanzenden Türme, das Rathaus und den Michel. Und auf der anderen Seite bis zur Köhlbrandbrücke. Vielleicht legen wir dort oben in der achten Etage sogar Beete an und gärtnern zusammen mit den Nachbarn. Da sind wir noch am Tüfteln.

Jetzt mal Butter bei die Fische. Was kostet eine Übernachtung? Und ab wann können wir anreisen?

Ein Doppelzimmer mit Frühstück gibt’s ab 140 Euro. Kinder bis 12 Jahre schlafen und frühstücken kostenfrei. Außerdem planen wir Pakete mit Übernachtung und Besuch im Miniaturwunderland oder Schmidts Tivoli.

Das klingt alles wirklich gut. Nur schade, dass die Touristen bei so einem Hotel wohl kaum was von unserer schönen Stadt sehen …

Ach, ganz so ist es bestimmt nicht. Wir haben den Fahrradverleih Dreicycle im Haus – einer Stadterkundung steht also theoretisch nichts im Wege!

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