(© Miniatur Wunderland )

Das Miniatur Wunderland hat große Pläne für die Zukunft – und holt Weltrekorde

Kleine Dinge mal ganz groß: Hamburgs Vorzeige-Modelleisenbahnen wurden vor Kurzem mit zwei Weltrekorden ausgezeichnet! Das Miniatur Wunderland hört deswegen aber noch lange nicht mit seinen Innovationen auf – im Gegenteil: Für die Zukunft sind 3.000 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche geplant.

Der 14. August 2019, ein Mittwoch, war vormittags ziemlich bewölkt und dunkel. Trotzdem schien in der Hafencity für viele Modellbauer die Sonne so richtig hell. Unter Jubel und Konfettiregen wurde das Miniatur Wunderland mit zwei Guinness World Records ausgezeichnet. Zum einen erhielt die Anlage den Titel für die weltgrößte Modelleisenbahnanlage überhaupt, zum anderen den Titel für die größte Anlage des Maßstabs H0.

Wer jetzt denkt, das Miniatur Wunderland sei nur eine Anlaufstelle für Nerds, irrt sich gewaltig. Denn kleine Landschaften voller Humor und Detailverliebtheit warten hier auf euch. Hättet ihr etwa gedacht, dass ihr dort kleine Figuren erblickt, die sich im Maisfeld der Fleischeslust hingeben? Oder dass es in den Schweizer Alpen eine Höhle mit Zeichnungen der schrägsten Verschwörungstheorien der Welt gibt? Das Miniatur Wunderland ist zwar für seine Modelleisenbahn ausgezeichnet worden, bietet seinen Besuchern aber eine ganze Welt voller Spannung und Entdeckungslust!

Mehr Fläche in der HafenCity – und eine Brücke

Und diese Welt soll wachsen und gedeihen. Nach mehreren Jahren Planung ist es nun offiziell: Das Miniatur Wunderland bekommt eine Brücke über das Kehrwiederfleet, die das alte Gebäude mit den neu hinzugewonnenen Flächen verbindet. Um ganze 3.000 Quadratmeter wächst dann das Paradies der kleinen Dinge. Bei dem Ausbau stehen fünf Bauabschnitte gleichzeitig auf dem Plan:

– Eine Kirmes im Harz mit über 100.000 LED-Lichtern (ab Nov. 2019 im Bau)
– Monaco mit einer funktionierenden Formel-1-Strecke (ab Nov. 2020 im Bau)
– Die ländliche Provence mit ihren Lavendelfeldern (ab Nov. 2020 im Bau)
– Südamerika (ab Nov. 2021 im Bau)
– "Die Welt von oben" (ab Fertigstellung der Brücke in etwa 12 bis 18 Monaten im Bau)

Besonderes Augenmerk liegt dabei laut Wunderland-Gründer Frederik Braun auf der Brücke, die künftig das Kehrwiederfleet mit dem Sandtorkai verbindet. Bei diesem Abschnitt soll es sich um "Die Welt von oben" handeln – eine Strecke, auf der die kleinen Wunderländer vom alten ins neue Gebäude fahren. Dabei können sie die Besucher wortwörtlich "von oben" beobachten.

Südamerika, so wie es Südamerikaner sehen!

Um den Kontinent Südamerika mit all seinen Wundern – Frederik Braun spricht etwa von Rio de Janeiro, Patagonien und den Anden – nachzubauen, hat sich das Miniatur Wunderland Hilfe geholt. Die kommt von der Familie Martínez, argentinische Vollblut-Miniatur-Wunderland-Fans. Gemeinsam mit Braun und seinen Angestellten bauen sie in Buenos Aires an einem authentischen Kontinent, der das Flair dieser Welt so einfängt, wie ihn Einheimische wahrnehmen.

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