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Damit es grünt und blüht: So macht ihr im März euren Garten fit

Ran an die Krume: Im März beginnt die Gartensaison. Unsere Tipps, was ihr jetzt erledigen solltet, damit euer Garten gedeiht.

Wenn ihr euch in den Sommermonaten über üppige Blumen, frisches Obst und Gemüse sowie prächtig gedeihende Büsche und Bäume freuen wollt, solltet ihr im März schon Hand anlegen. Wir verraten euch, was jetzt zu tun ist.

1. Aufräumen, sichten, vorbereiten

Bevor ihr euch in die Gartenarbeit stürzt, solltet ihr Material und Garten erst einmal checken und vorbereiten. Macht mal einen Rundgang und guckt, wie die Lage ist: Ist der Rasenmäher gut in Schuss? Braucht's vielleicht mal eine neue Harke oder Gartenschere? Wischt einmal die Gartenmöbel und Blumenkästen ab, dann sieht euer grünes Reich gleich viel besser aus.

Als erstes solltet ihr dann Unkraut und alte Blätter entfernen, den Boden lockern und eventuell Kompost, Dünger oder Stickstoff einarbeiten. Gerade bei Beerenobst-Sträucher ist das wichtig, damit ihr später viele saftig-süße Früchte ernten könnt. Auch die Erdbeeren brauchen im März eure Aufmerksamkeit: Entfernt alte Blätter, Blüten und gammelige Früchte. Kranke Blätter unbedingt herausschneiden, sonst können sich Krankheiten wie die Grauschimmelfäule schnell ausbreiten.

2. Schnippschnapp ab: Obstbaum-, Rosen- und Gräser-Schnitt

Extrem wichtig im März: der Rückschnitt der Obstgehölze, sofern noch nicht geschehen. Allerdings solltet ihr nicht wild drauflos sägen und zwicken – das Ganze muss fachgerecht geschehen, damit eure Bäume gut wachsen und vor allem reichlich Früchte tragen können. Wenn ihr unsicher seid, dann holt euch lieber professionelle Hilfe (einige Tipps im Youtube-Video weiter unten). Grundsätzlich müssen auf jeden Fall kranke und alte Triebe bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Junge Bäume dürfen nicht zu radikal beschnitten werden, weil sie sonst zu stark treiben und erst recht keine Früchte tragen.

Wenn die Forsythien blühen, müssen auch die Rosen gestutzt werden. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur ausgedünnt, lediglich kräftige, unverzweigte Triebe solltet ihr um ein Drittel kürzen. Edel-, Hoch- und Beetrosen müssen kräftig beschnitten werden.

Für nicht wintergrüne Ziergräser ist ebenfalls der Zeitpunkt für eine neue Frisur gekommen. Schneidet die braunen Halme bodennah ab, in wenigen Wochen wird es dann grün sprießen.

Achtung: Eure Hecken dürft ihr laut Bundesnaturschutzgesetz seit dem 1. März nicht mehr stark zurückschneiden, um den Vögeln nicht ihren Brutraum zu nehmen. Eine vorsichtige Formpflege ist aber erlaubt.

3. Gemüse-Aussaat und -Pflanzung

Wenn ihr später selbst angebautes Gemüse ernten wollt, ist jetzt die Zeit für die Saat gekommen. Einige Pflanzen könnt ihr direkt im Garten aussäen oder pflanzen, sobald die Beete nicht mehr matschig sind: Spinat, Möhren, Chicorée und Kräuter. Spargel, Rhabarber und dicke Bohnen könnt ihr ebenfalls schon ins Freie pflanzen (holt euch die Setzlinge vom Gärtner). Wenn es schon etwas wärmer ist, können auch Radipflanzen und Radieschen gleich an die frische Luft. Auf der Fensterbank oder in einem Gewächshaus solltet ihr nun Tomaten, Paprika, Blumenkohl, Erbsen und Wirsing vorziehen und Kartoffeln etwa vier Wochen lang in einem Karton vorkeimen lassen.

4. Pflanzzeit für manche Stauden und Gehölze

Für gewöhnlich werden Stauden und Gehölze bereits im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, die legen dann im Frühling schneller los und sind schneller größer. Empfindliche Pflanzen, die den Winter womöglich nicht überstehen würden, werden aber besser im Frühjahr ausgepflanzt, zum Beispiel Farne, Gräser oder auch Spätblüher wie die Herbstchrysanthemen. Wichtig: Lockert den Boden, entfernt Unkräuter und arbeitet, wenn nötig, Kompost oder Hornspäne ein. Wichtig: Die Stauden vor dem Pflanzen kräftig wässern! Tipp: Auch Beerensträucher wie Himbeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren könnt ihr noch im März in eurem Garten pflanzen. Der Ertrag ist dann zwar nicht so gut, wie wenn ihr das im Herbst tut. Aber besser als gar keine Beeren, oder?

5. Rasenpflege: Es grünt so grün ...

Moos ist doch auch schön?! Ja, klar. Wenn ihr aber lieber Gras statt Moos und Unkraut haben wollt, müsst ihr jetzt im März mal ran. Stecht zuerst die großen Unkräuter mit einem Unkrautstecher heraus. Dann mäht ihr den Rasen und vertikutiert ihn, um Moos und Filz herauszuziehen (viele Bau- und Gartenmärkte verleihen Vertikutiergeräte, wenn ihr keines habt). Die kahlen Stellen, die dadurch entstehen, solltet ihr dann mit den passenden Rasensamen gleich wieder besäen. Und eure Kinder für ein paar Wochen davon fernhalten. Außerdem gilt: regelmäßig mähen und düngen!

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