2000 Menschen sollen schon bald am Tarpenbeker Ufer leben. (© Dreidesign )

Brückenschlag in Groß Borstel: Nächster Schritt zum Tarpenbeker Ufer

Fast 1000 Wohnungen entstehen am Bach Tarpenbek. Die Bewohner werden schnell im Zentrum von Groß Borstel sein – dank der neuen Anni-Glissmann-Brücke.

Eines der größten Bauprojekte Hamburgs ist kürzlich einen riesigen Schritt weitergekommen. Am Tarpenbeker Ufer entsteht ein neues Wohnviertel, das auf einer Fläche von 12 Hektar im Stadtteil Groß Borstel liegt. Über die nun von Bezirksamtsleiter Ralf Staack freigegebene Anni-Glissmann-Brücke sind Kindergärten, Schulen und Geschäfte in Groß Borstel zu Fuß nur noch zehn Minuten vom Neubaugebiet entfernt. Bislang waren die Bundesstraße 433 und der Kellerbleek die nächsten Möglichkeiten, den Bach Tarpenbek zu überqueren.

Wer war Anni Glisssmann?

Der Neubau der Brücke dauerte eineinhalb Jahre. Das Bauwerk verbindet den Park des neuen Wohnquartiers mit dem Tarpenbek-Wanderweg und dem Anni-Glissmann-Weg am Nordufer. Die Ende der 1950er Jahre gestorbene Anni Glissmann lebte von 1924 bis 1939 in Groß-Borstel, bevor sie mit ihrem Mann vor den Nationalsozialisten ins Ausland floh. Die Namensgeberin für die neue Brücke arbeitete unter anderem als Grafikerin, Keramikerin, Glasmalerin und Kostümbildnerin.

2021 soll das neue Viertel bewohnt sein

Die Fuß- und Radwegbrücke ist ein Teil des Anni-Glissmann-Weges und verbindet die Gert-Marcus-Straße und den Brödermannsweg. Die neue Wohnanlage auf dem ehemaligen Lokstedter Güterbahnhofs mit 950 Wohneinheiten ist daher, durch die Brücke viel besser an den Stadtteil angebunden. Kürzlich wurde Richtfest für ein weiteres Baufeld gefeiert. Auch eine Kita wird bald eröffnen. Im Jahr 2021 soll das Tarpenbeker Ufer komplett bewohnt sein.

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