(© bodega Lima )

"bodega Lima": Das peruanische Restaurant aus dem Wohnzimmer

Hamburgs verstecktes Restaurant: Einmal im Monat verwandelt sich das Wohnzimmer von Mónica Orjeta in eine peruanische Gastro-Perle. Wir nehmen euch mit auf eine kulinarische Reise ins Karoviertel .

Heute treibt uns nicht nur die Lust auf peruanisches Essen, sondern auch die Neugier. Denn wir haben einen Platz in einem echten "hidden Restaurant" ergattert. Und in der Tat ist die bodega Lima so richtig versteckt. In der Mathildenstraße im Karoviertel deutet kein Schild darauf hin, dass uns hier gleich Köstliches aufgetischt werden soll.

(© bodega Lima )

Peru ist mitten im Karoviertel

In Haus Nummer 4 hat sich die Peruanerin Mónica Orjeda ihren Traum vom eigenen Restaurant verwirklicht. Das allerdings ist ein echter Geheimtipp: Denn die bodega Lima befindet sich in Mónicas Wohnung. Wer die betritt, fühlt sich sofort nach Lima, Mónicas Heimat, versetzt. Die bunte Fröhlichkeit des Landes findet sich an den Wänden wieder, es duftet exotisch, in der Küche geht es lustig und trubelig zu, Gastgeberin Mónica versprüht Lebensfreude und Herzlichkeit und der gereichte Pisco Sour schmeckt nach Urlaub.

92 Gäste im Wohnzimmer-Kochsalon

Der Wohnzimmer-Kochsalon hat sich längst herumgesprochen. Kamen anfangs nur ein paar Gäste, sind die 46 Plätze in dem "Tante Emma Laden", so die Übersetzung von bodega, jetzt immer schon lange im Voraus ausgebucht. Und das gleich zweimal pro Event, denn gearbeitet wird in zwei Schichten. Dass Mónica das nicht mehr allein wuppt, liegt auf der Hand. Tochter Paulina kümmert sich mit einer Kollegin um den Service, Sohn Luca unterstützt Mama Mónica als Kochassistent mit drei weiteren Helfern in der Küche.

Eine Kindheit in Lima

Vier bis sechs Gänge für 45 bis 82 Euro werden hier dann einmal im Monat serviert. Mónica, die der Liebe wegen nach Hamburg kam, zeigt dann, wie groß ihre Leidenschaft für die traditionelle peruanische Küche ist. Gut gelaunt erklärt sie dann, was auf den Tellern landet und spickt das Menü mit Geschichten ihrer Kindheit in Lima. "Traditionen und Erinnerungen, die ich in ein Gericht verwandle", sagt die leidenschaftliche Köchin, die eigentlich einen ganz anderen Beruf hat. Als Sozialpädagogin und Familientherapeutin arbeitet Mónica in einem Verein, in dem sie sich für die Rechte von Menschen ohne Papiere einsetzt.

Aktuell schmiedet Mónica bereits neue Pläne: "In der Zukunft wollen wir eine richtige Location für die bodega Lima und jeden Tag öffnen." Da die aber noch nicht in Sicht ist, bleibt erst mal alles, wie es ist – ein verstecktes Restaurant.

Infos: bodega Lima, Mathildenstraße 4, 20357 Hamburg; ein Samstag im Monat, 18 bis 20.45 Uhr oder 21.15 bis open end; Reservierungen unter orjedamonica@gmx.de und 0176 22 55 95 40 oder über die Facebook-Seite.

(© bodega Lima )

Monika Fuchs kocht

Auch ein Platz im Wohnzimmer von Monika Fuchs ist begehrt. Ihr Supper Club ist schon auf Monate im Voraus ausgebucht. Wer keinen Platz ergattert, kann sich trotzdem freuen. Die Hamburger Köchin ist mit 80 Jahren als Youtuberin durchgestartet.

Melde dich für unsere kostenlose Zusammenfassung aller News aus deinem Viertel an. Jede Woche neu.

Jetzt kostenlos anmelden

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und eure Erfahrung zu verbessern sowie Marketing zu betreiben. Mehr Infos findet ihr in der Datenschutzerklärung.