(© Arnd Hoffmann )

Bikram Yoga in Barmbek: Schwitzen und Stretchen bei 40 Grad

Beim Bikram Yoga geht es heiß her: Bei 40 Grad Raumtemperatur kommt ihr ordentlich ins Schwitzen. In Hamburg gibt es nur eine Hand voll Adressen für dieses heiße Super-Workout. Eine davon ist das "40 Grad" in Barmbek.

Ein Raum. 90 Minuten. 40 luftfeuchte Grad Celsius. Dazu eine Horde halbnackte, verschwitzte Menschen, die sich in 26 aberwitzigen Posen krümmen, stretchen, beugen, biegen: Warum sollte sich das irgendwer antun wollen? Ganz einfach: Weil man sich kaum je so gut fühlt wie nach einer erfolgreichen Session Bikram Yoga. Wenn ihr wissen wollt, wie sich ein sogenanntes "Yoga High" anfühlt, dann gebt euch auf jeden Fall dieses heiße Ganzkörper-Training. Wer noch nie bei "40 Grad" in Barmbekwar, nutzt das Probeangebot: Für 20 Euro könnt ihr an zehn aufeinander folgenden Tagen so oft trainieren wie ihr wollt.

Eine weltweite Community aus schönen Körpern

Man kann von Erfinder Bikram Choudhury halten, was man will. Doch mit seiner Übungsreihe, bestehend aus 26 Asanas, hat er ein effektives Workout geschaffen. Dafür sprechen nicht nur die weltweite Community, sondern auch die vielen schönen Körper, die sich einem beim Bikram Yoga entgegen recken. Wer lieber Bootcamp-Atmosphäre statt "Omm" möchte, ist beim Bikram goldrichtig: Denn hier verrenkt und, seien wir mal ehrlich, quält ihr euren Leib unter Hitze, trainiert dabei noch Kreislauf, Konzentration und Willensstärke. Die Tatsache, dass euch jedes Mal genau dieselben 26 Asanas erwarten, spielt euch dabei in die Karten: Wer einen energievollen Tag hat, kann alle Übungen voller Power durchziehen, wer einen schlechten Tag hat, kann sich seine Kraft so einsparen, dass sie genau für die 26 Übungen reicht. Auch verkürzte Sehnen bekommen beim Bikram-Yoga auf ihre Kosten: Die Hitze hilft beim Stretchen, und plötzlich erscheinen die eigenen Füße nicht mehr unerreichbar – ein prima Ausgleich für Fußballer und andere Sportler.

Wenn ihr das erste Mal Bikram Yoga macht

Anfänger finden sich mindestens 20 Minuten vor Kursbeginn ein, denn es folgt eine Einweisung. Eine Yogamatte könnt ihr mitbringen oder vor Ort leihen. Was ihr sonst noch braucht: Klamotten, in denen ihr euch auch noch klitschnass wohl fühlt (am besten kurze, enge Funktionskleidung), ein sehr großes Handtuch für den Kurs, eine Wasserflasche (kein Glas), ein Handtuch zum Duschen. Denkt daran, den Tag über genügend zu trinken und ganz wichtig: Übernehmt euch in der Yoga-Klasse nicht! Das Motto "Dabei sein ist alles" ist beim Bikram-Yoga wörtlich zu nehmen, denn nicht alle Anfänger schaffen es, überhaupt 90 Minuten lang im heißen Raum zu bleiben. Doch wer an seine Grenzen stößt, kommt einfach wieder und versucht es erneut. So machen es nämlich echte Yogis. Namasté!

Melde Dich für unseren Newsletter an und sei immer ganz nah dran an deinem Hamburg

Jetzt anmelden

Weitere Artikel aus Deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit Ihrer Stadt, Ihrem Viertel, Ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.