Ebenfalls berühmte Bergedorfer: Deichkind. (© Henning Besser )

Berühmte Bergedorfer: Von Jörg Pilawa bis Deichkind

Was haben ein Moderator, eine Hip-Hop-Band und ein Optiker-Imperium gemeinsam? Sie haben ihre Wurzeln im beschaulichen Bergedorf oder leben dort. Welche Prominenz Hamburgs grüner Stadtteil hervorgebracht und angelockt hat, erfahrt ihr hier.

1. Nordlicht mit Hamburger Wurzeln: Jörg Pilawa

Der Moderator Jörg Pilawa ist ein echter Fan von Bergedorf. Inzwischen lebt der gebürtige Hamburger fast 20 Jahre lang in dem Stadtteil seiner Wahl. "Hier kann ich sein, wie ich wirklich bin, den Ausschalter drücken, ganz echt sein", verriet Pilawa im Interview mit der Bild. Vor allem schätzt der "Quizduell"-Moderator, dass alles fußläufig zu erreichen ist, und die Bergedorfer ganz normal mit ihm umgehen. Deshalb blieb er auch bei seinem letzten Umzug im Stadtteil – hat sich aber deutlich vergrößert. Pilawa lebt seit 2014 in einem Designerhaus mit 400 Quadratmetern Wohnfläche.

2. Weitblick aus dem Hamburger Südosten: Optiker Bode

Optiker Bode ist nicht nur Brillenträgern ein Begriff: Das Fachgeschäft ist mit über 70 Filialen in ganz Deutschland vertreten. Seinen Hauptsitz hatte das familiengeführte Unternehmen viele Jahre in Bergedorf. Hierhin verschlug es den Optikermeister Hans Bode, nachdem sein erstes Geschäft in Barmbek im Zweiten Weltkrieg ausgebombt wurde. 1946 wurde es am Sachsentor in Bergedorf wiedereröffnet. Über die Jahre kamen immer mehr Filialen in Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin und weiteren Bundesländern dazu. 2018 feierte Optiker Bode sein 80-jähriges Bestehen – aber leider nicht mehr in Bergedorf. 2017 ist die Firmenzentrale nach Hamburg-Hoheluft umgezogen. Die Filiale in Bergedorf gibt es aber natürlich immer noch.

3. Hip-Hop-Formation aus Bergedorf: Deichkind

Die Musik spielt in Hamburg vor allem in St. Georg, St. Pauli und rund um den Kiez. Dass auch der Südosten musikalisch neue Impulse geben kann, beweist die Hip-Hop- und Elektropunk-Band Deichkind. Sie wurde Ende der 1990er-Jahre im guten alten Bergedorf gegründet und besteht inzwischen aus Sänger und MC Philipp Grütering und MC Sebastian "Porky" Dürre. Vor allem Grütering ist ein echter Bergedorfer Jung. Seine Kindheit hier bezeichnet er als behütet. Fixpunkte im Stadtteil waren für ihn ein antiautoritärer Kinderladen und eine katholische Grundschule.

4. Aufschwung für Bergedorf dank Kurt A. Körber

Auch der Unternehmer Kurt A. Körber hat sich um Bergedorf verdient gemacht. Hier gründete der Hamburger in der Nachkriegszeit die Firma "Hauni", die Maschinen zur Zigarettenproduktion herstellte – und wurde zum weltweiten Marktführer. Parallel dazu rief Körber Ende der 1950er- beziehungsweise 1960er-Jahre die Kurt-A.-Körber-Stiftung sowie die Hauni-Stiftung ins Leben, die 1981 zur Körber-Stiftung zusammengefasst wurden. Das Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist auch lange nach dem Tod ihres Begründers, die Gesellschaft durch Dialog und Verständigung besser zu machen. Dazu gehört auch der Bergedorfer Gesprächskreis, in dem sich Politiker und Experten zu politischen Fragen austauschen.

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