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Bergedorf soll (noch) schöner werden: 4 Dinge, die sich in diesem Jahr ändern

Bergedorf ist schön so, wie es ist? Stimmt, aber es geht noch besser! Diese vier Bauvorhaben machen den Stadtteil noch attraktiver und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

1. Verbesserte Velorouten

Die sogenannten Velorouten sind dafür da, um die tägliche Fahrradnutzung in Hamburg zu erleichtern. Von insgesamt vierzehn Wegen führen zwei auch nach Bergedorf. Die Veloroute 9 verbindet den Stadtteil via Rothenburgsort mit der City, die Veloroute 8 führt weiter nördlich über Lohbrügge und Boberg. Um die sichere Nutzung der Straßen bei jeder Witterung zu gewährleisten, stehen 2019 rund drei Millionen Euro zur Verbesserung der Routen zur Verfügung. Konkret heißt das: neuer Belag, neue Brücken und Umgestaltung der Wege. Wer danach nicht freiwillig aufs Rad steigt, ist selbst schuld.

2. Neuer Treffpunkt im historischen Hafenviertel

Der Abriss des Lichtwarkhauses hat sich verzögert, denn eigentlich sollte das traditionsreiche Gebäude schon 2018 weichen. In diesem Jahr nun rücken die Bagger an. Dann soll auf dem Gelände im historischen Hafenviertel das KörberHaus entstehen, ein neuer und attraktiver Treffpunkt für alle Bewohner des Bezirks Bergedorf. Bis Ende 2020 soll das rund 25 Millionen Euro teure Gebäude fertig sein. Unter einem Dach kooperieren dann fünf verschiedene Partner: das Theater Haus im Park, die Körber-Stiftung, das Bezirksamt Bergedorf, die AWO und die Hamburger Bücherhalle, Gastronomie inklusive. Wir dürfen gespannt sein!

3. Make Serrahn-Ufer great again

Das Serrahn-Ufer soll ebenfalls attraktiver gestaltet werden und wieder in den Mittelpunkt von Bergedorf rücken. Im Mai beginnt voraussichtlich der Bau der Kupferhof-Terrassen als erster Schritt. Diese Freitreppe soll direkt hinunter zum Wasser führen und sich dann neben dem Zugang zum City-Center Bergedorf befinden. Auch eine Neugestaltung der Serrahnstraße ist vorgesehen. So soll zum Beispiel der elektrische Antrieb des Krans, der sich dort befindet, wieder voll funktionstüchtig gemacht werden. Dazu kommen Veranstaltungen und Aktionen wie "Rock am Bergedorfer Hafen" und eine Reinigung des Hafenbeckens.

4. Startschuss für das Stadtquartier bei den Stuhlrohrhallen

Eine Bürgerinitivate hat erfolgreich verhindert, dass das Wohnungsunternehmen "Buwog" Hochhäuser im Stadtquartier bei den Stuhlrohrhallen baut. Nun läuft das Bebauungsplanverfahren, das vielleicht schon Ende des Jahres abgeschlossen ist. Dann reißen Bagger große Teile des bislang rein gewerblich genutzten Areals ab. Die denkmalgeschützten Stuhlrohrhallen bleiben aber stehen. Um sie herum sollen Wohneinheiten, Gastronomiebetriebe, Geschäfte, Arztpraxen und Kitas entstehen.

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