(© Yu Garden / Song Shi )

10 Gebäude im Bezirk Eimsbüttel, die ihr unbedingt mal sehen müsst

Eimsbüttel ist quirlig, hat jede Menge Kultur und Gastronomie zu bieten. Aber kennt ihr auch die außergewöhnlichen Bauten im Bezirk? Es gibt nämlich einige mit ordentlich Geschichte – hier kommen 10 davon.

Die Zwiebelkirche von Eimsbüttel

Die Kirche des heiligen Prokop war die erste russisch-orthodoxe Kirche in Hamburg. Ihr findet sie an der Hagenbeckstraße, ganz in der Nähe U-Bahn-Station Lutterothstraße. Das Gebäude mit seinen hellblauen Zwiebeltürmchen ist ein echter Blickfang.

Die Kammerspiele an der Hartungstraße

Die herrlich weiße Fassade, der gläserne Vorbau und Kulturgeschichte en masse im Inneren. An der Hartungstraße könnt ihr euch eines der berühmtesten Theater Hamburgs anschauen. Die Kammerspiele gibt es seit 1945. Zuvor war das Gebäude das Theater des Jüdischen Kulturbunds, in dem bereits jahrzehntelang Schauspieler auf der Bühne standen.

Die Polizeigarage, die 1970 zum Kino wurde

Wenn ihr an der Hamburger Uni studiert habt, kennt ich das Abaton ganz sicher. Aber wusstet ihr auch, dass das Programmkino am Allende-Platz bis 1970 eine Polizeigarage war? Werner Grassmann und Winfried Fedder haben damals Projektoren und Filmrollen rein geschleppt. Hat sich gelohnt, oder?

Der Völkerkunde-Bau und das Teehaus

Das Völkerkunde-Gebäude gehört zu den Hinguckern im Bezirk. Schon 1879 wurde darin ein Museum eröffnet. Es beherbergt eine der größten ethnografischen Sammlungen Europas. Und hinterm "Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt" findet ihr eine echte Perle. Dort steht ein Teehaus, ein kleiner Nachbau des berühmtesten chinesischen Teehauses Hu Xin Ting. Mit dem neu eröffneten Yu Garden gibt's jetzt auch wieder ein China-Restaurant und eine Bar gibt’s auch.

Die Grindelhochhäuser sind Kult

Wenn ihr etwas älter seid, erinnert ihr euch sicher gut an die fiesen Schlagzeilen über die Grindelhochhäuser. Sogar Ratten gab es in den von 1946 bis 1951 erbauten Kästen. Dann wurde Stück für Stück saniert. Heute ist es wieder Kult, in einer der modernen Wohnungen zu leben. Der Blick aus den oberen Etagen ist atemberaubend.

Die historischen Wassertürme, in denen ihr wohnen könnt

Die Wassertürme am Lokstedter Steindamm und an der Högenstraße sind sogar bewohnbar. Beide wurden dafür umgebaut und konnten Eimsbüttel so erhalten bleiben. Gebaut wurden sie wurden in den Jahren 1910 bis 1912 nach dem Entwurf der Hamburger Zivilingenieure Ludwig und Hermann Mannes.

Die begehrte Hochzeitskirche

Die kleine Kirche am Niendorfer Markt hat es sogar ins Wappen von Eimsbüttel geschafft. Ist aber auch zauberhaft, dieser vom Architekten Heinrich Schmidt geplante und 1770 fertiggestellte Bau – besonders von innen! Deshalb möchten viele Pärchen in der Kirche heiraten. Falls ihr das auch plant, solltet ihr also frühzeitig einen Termin beantragen!

Das schönste Postamt Hamburgs

Das von Efeu bewachsene Postamt 13 an der Uni Hamburg kennt ihr sicher. Das ehemalige Fernvermittlungsamt der Stadt wurde 1902 bis 1907 nach Plänen von Paul Schuppan und Willy Sucksdorff errichtet. Der herrschaftliche Eingang mit dem Torbogen und den Türmen ist ohne Frage ein Hingucker.

Das ehemalige Bundeswehrgelände

Vielleicht kennt ihr jemanden, der noch in der Sophienterrasse zur Musterung musste, als es noch die Wehrpflicht gab. Der ehemalige Sitz des Kreiswehrersatzamts wurde in den Jahren 2008 und 2009 zu einem Wohngebiet umgestaltet.

Der Geisterbahnhof von Eimsbüttel

Zum Schluss noch ein Bauwerk, das wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen – denn es befindet sich unter der Erde. Nahe der Gaststätte Behr im Stellinger Weg existiert noch einen Zugang zu Eimsbüttels Geisterbahnhof – hier befand sich bis 1964 die Station Hellkamp.

Gemütliche Bars in Eimsbüttel

Darauf einen Drink! Macht es euch nach der Erkundung des Stadtteils doch in einer dieser Bars in Eimsbüttel gemütlich.

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