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Top 10 Bäckereien in Hamburg: Hier wird noch selbst gebacken

Der Geruch frischgebackener Brötchen lässt euch das Wasser im Mund zusammenlaufen? Dann seid ihr hier genau richtig: Wir zeigen euch zehn Bäckereien in Hamburg, in denen noch nach allen Regeln der Handwerkskunst und mit viel Liebe gebacken wird.

1. Diese Bäckerei in Hamburg liebt jeder: Die Kleine Konditorei

Die Kleine Konditorei ist seit mehr als 60 Jahren eine feste Institution in Eimsbüttel und weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannt. Ihren Nachbarn hat die Handwerksbäckerei sogar ein eigenes Brötchen gewidmet – das Eimsbuscher. 2018 wurde die kleine Kette als Hamburgs beste Bäckerei ausgezeichnet, im Shoptest der Bild. Der beste Beweis dafür: Die langen Schlangen an der Osterstraße und der Lutterothstraße, wenn wieder einmal der Geruch frischgebackener Franzbrötchen um die Häuser zieht.

Infos: Die Kleine Konditorei, Osterstraße 176, 20255 Hamburg; Mo–Fr 6 bis 19 Uhr, Sa 7 bis 18 Uhr, So 7.30 bis 18 Uhr

2. Klasse statt Masse: Bio-Bäckerei Rettungsbrot

In Borgfelde ist Hamburgs kleinste Bio-Bäckerei zuhause. Rettungsbrot-Inhaber Martin Kastner ist eigentlich gelernter Tischler und kam über Umwege zum Backen. Er setzt auf biologische Zutaten, die ohne künstliche Hilfsstoffe, wie Mineralsalze und Biozide auskommen. Sein Geheimrezept ist ein ökologisch hergestellter Sauerteig. Wer auf der Suche nach veganen Franzbrötchen ist, sollte unbedingt vorbeischauen. Die Hamburger Originale kommen zwar etwas kleiner als gewohnt daher, schmecken dafür aber ganz groß.

Infos: Bio-Bäckerei Rettungsbrot, Klaus-Groth-Straße 40, 20535 Hamburg; Mo–Fr 6.30 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Sa 6.30 bis 13 Uhr

3. Bäckerei mit Tradition und italienischem Flair: Pritsch

Die Familienbäckerei Pritsch versteht ihr Handwerk. Mit ihrem Stammhaus auf der Uhlenhorst blickt die traditionelle Bäckerei in Hamburg bereits auf eine über 70 Jahre alte Geschichte zurück. Heute wird das Unternehmen in zweiter Generation geführt und zwei Standorte sind dazugekommen. Weizenmehl, Wasser, Hefe und Meersalz – der ganze Stolz des Handwerksbetriebs ist das eigens entwickelte Ciabatta. Achtung, der italienische Brotklassiker kann akutes Fernweh hervorrufen. Die Mandeor-Brötchen aus französischem Weizenmehl bringen euch direkt an die Côte d'Azur.

Infos: Pritsch, Beethovenstraße 20, 22083 Hamburg; Mo–Fr 6.30 bis 18.30 Uhr, Sa 6.30 bis 12.30 Uhr, So 8 bis 12 Uhr

4. Traditions-Bäckerei in Hamburg: Konditorei Rönnfeld

In der Konditorei Rönnfeld auf St. Pauli scheint auf 15 Quadratmetern die Zeit stehen geblieben zu sein. 1958 von Harry Rönnfeld gegründet, ist der traditionelle Handwerksbetrieb heute als einer der besten Konditoreien Hamburgs bekannt. Das Familienunternehmen hat sich auf individuelle Torten spezialisiert, sogar ein lebensgroßes Exemplar war bereits dabei. Unbedingt probieren: die Leipziger Lerche, natürlich vegetarisch. Sie besteht aus Mürbeteig und ist mit Marzipan und Marmelade gefüllt. Die Originalrezeptur wurde seit den 1940er-Jahren nicht verändert.

Infos: Konditorei Rönnfeld, Hein-Hoyer-Straße 52, 20359 Hamburg; Mo–Fr 6.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Sa 06.30 bis 16 Uhr, So 8 bis 14 Uhr

5. Bio? Logisch: Bäckerei Wittmaack

Bio ist nicht gleich Bio. Deshalb gibt es das Demeter-Siegel, das deutlich strengere Richtlinien vorsieht als zum Beispiel das EU-Bio-Siegel. Darauf legt die Bäckerei Wittmaack besonders viel Wert. In Partnerschaft mit dem Kattendorfer Hofladen bietet die traditionelle Backstube hochwertiges Brot und leckere Brötchen an. Der dafür benötigte Roggen und Dinkel wird auf dem Hof in Schleswig-Holstein angebaut. Der kleine aber feine Laden in Barmbek ist für seine solidarische Landwirtschaft bekannt – und für richtig gute Lebensmittel.

Infos: Kattendorfer Hofladen, Pfenningsbusch 39, 22081 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr

6. Der Hamburger Promi-Bäcker: Bäcker Gaues

Jochen Gaues bezeichnet sich als Bäcker aus Leidenschaft. Dabei ist er wohl so etwas wie ein bunter Vogel in der Traditionsbranche. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 versorgte er die deutsche Nationalmannschaft mit seinen feinen Backwaren und schrieb ein Buch mit dem Titel „Brot“. Für Gaues sind künstliche Aromen, Zusatzstoffe, Enzyme und Geschmacksverstärker tabu. Das Herzstück seiner Backkunst ist der selbst angesetzte Natursauerteig. Ihr mögt es deftig? Dann probiert unbedingt das Kohl-Speck-Brot mit Wirsingkohl, Speck und Knoblauch.

Infos: Bäcker Gaues, Osterstraße 133, 20255 Hamburg; Mo–Fr 7 bis 19 Uhr, Sa 7 bis 18 Uhr, So 8 bis 14 Uhr

7. Konditorei in Hamburg für glutenfreies Naschen: Patisserie Isabella

Gluten ist böse? In der Patisserie Isabella, der ersten glutenfreien Bäckerei in Hamburg, könnt ihr euch ganz ohne Bauchweh etwas gönnen. Der kleine Store am Stephansplatz ist ein Newcomer. Die glutenfreien Backwaren kommen meistens ohne Laktose aus und sind teilweise sogar vegan. Im Stammhaus in der Düsseldorfer Backstube gebacken, werden sie per Kühltransport in die Hansestadt gefahren. Bei dem veganen Brot mit Preiselbeeren und Kakao herrscht absolute Suchtgefahr. Mit täglich zehn verschiedenen glutenfreien Törtchen und Petit Fours kommen auch Naschkatzen auf ihre Kosten.

Infos: Isabella Glutenfreie Pâtisserie – Pop-Up, Alte Oberpostdirektion, Stephansplatz 1-3, 20354 Hamburg; Mo–Sa 8.30 bis 18 Uhr

8. Das Urgestein unter den Bäckereien in Hamburg: Springer Bio-Backwerk

Echtes Hamburger Original: Seit über 130 Jahren kommen im Springer Bio-Backwerk ausschließlich gute Zutaten, handwerkliches Know-how und Sorgfalt in die Tüte. So zählte die Zeitschrift "Der Feinschmecker" den Hamburger Familienbetrieb 2018 erneut zu den besten Bäckereien Deutschlands. Die acht Filialen, die sich über die ganze Stadt erstrecken, werden bereits in fünfter Generation betrieben. In bewährter Tradition der Vorväter werden die Teige bis heute schonend angesetzt. Unsere Lieblinge: die Dinkel-Franzbrötchen, kernig im Biss und dezent süß.

Infos: Springer Bio-Backwerk, Grindelhof 7, 20146 Hamburg; Mo–Fr 7.30 bis 19 Uhr, Sa 7.30 bis 16 Uhr

9. Gut Ding will Weile haben: Zeit für Brot

Zugeben, Zeit für Brot ist eine kleine Kette aus Frankfurt. Billig-Brot? Fehlanzeige! Vielmehr ist der Name Programm: Das Brot bekommt die Zeit, die es braucht, um gut zu sein, verspricht Zeit für Brot. Ein Highlight für Groß und Klein: die offene Backstube, in der man den Bäckern über die Schultern schauen kann. Echt hamburgisch ist die Kümmelkruste, ein Bauernbrot mit Kümmel. Die Zutaten stammen aus ökologisch-nachhaltiger Landwirtschaft aus der Region und es wird klimaneutral mit Ökostrom gebacken.

Infos: Zeit für Brot, Ottenser Hauptstraße 41, Mo–Sa 7 bis 20 Uhr, So 8 bis 18 Uhr

10. Konditorei und Bäckerei in Hamburg: Bäckerei Wulf

In der Bäckerei und Konditorei Wulf wird nach zehn Qualitätskriterien gebacken: Ersatzprodukte, wie Analogkäse, kommen nicht in die Tüte. Genetisch veränderte Lebensmittel sind ebenfalls tabu. In dieser Bäckerei in Hamburg kommen Natursauerteige zum Einsatz, die teilweise bis zu 48 Stunden reifen. Ihr seid auf der Suche nach einem Souvenir aus Hamburg? Bei den Wulfs gibt es die Hamburger Backsteine. Das Konfekt aus braunem Kuchen und samtiger Marzipanfüllung besteht aus Zutaten, die bereits seit Jahrhunderten im Hamburger Hafen gehandelt werden.

Infos: Bäckerei und Konditorei Wulf, Eppendorfer Weg 52, 20259 Hamburg; Mo–Fr 6.15 bis 18.15 Uhr, Sa 6.15 bis 13.15 Uhr

Torten in Hamburg: Hausgemacht und zum Niederknien

Ihr plant eine große Veranstaltung, vielleicht sogar eine Hochzeit und seid noch auf der Suche nach der richtigen Konditorei? Wir haben ein paar Tipps für euch, wo es die besten Torten in Hamburg gibt.

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