Auf ein Bier in der "Imoto Bar": Ottensens zweites Wohnzimmer

Die "Imoto Bar" ist nicht nur beste Adresse für Kickerrunden, gute Drinks und Partys, sondern verkauft auch noch ihr eigenes "Kuddelbier".

Bahrenfelder Straße, 17 Uhr: Der 2er-Bus quetscht sich um die Kurve der Straße Hohenesch und bremst vor dem Aldi. Autofahrer reihen sich bis zur Kreuzung mit der Barnerstraße, Fußgänger und Angestellte auf der Arbeit laufen Kreuz und quer. Der Feierabendverkehr blockiert meistens diesen Abschnitt der Bahrenfelder Straße. Mittendrin: Die Imoto Bar, die mit offener Tür und bunter Fassade zum Feierabendbier ruft. Ein Besuch in der Bar fühlt sich wie eine kleine Zeitreise an: Leuchtende Wandtafeln mit Retro-Flair beleuchten abends die Tanzfläche, eine zackige, pyramidenförmige Vertäfelung ziert die Decke. Im Kickerraum wirft eine Discokugel Licht an die Wände. Tischfußball, ein kühles Bier zum Feierabend, Party auf der Tanzfläche, Cocktailrunde mit den Freunden – geht alles in der Imoto Bar.

Eine Bar für den ganzen Abend

Schon seit 16 Jahren ist die Imoto Bar an der Ecke Bahrenfelder Straße und Zeißstraße zuhause – eine Altonaer Institution, die schon seit der Eröffnung Anfang der 2000er-Jahre eine treue Stammkundschaft hält. "Hier ist alles sehr familiär, das liebe ich besonders an meiner Arbeit", erzählt Yeganeh. Sie gehört seit fast einem Jahr zum Team. "Die Stammgäste, die Kollegen, das verschmilzt hier alles ein bisschen." Dieses Gefühl von Zusammenhalt spüren auch die Gäste – wer hier durch die Tür spaziert, bleibt nicht lange fremd. "Viele, die kommen, bleiben nicht nur für ein Bier, sondern den ganzen Abend." Besonders am Tresen werde jeder schnell abgeholt, erzählt Yeganeh. Wenn nicht vom Barpersonal, dann meistens von den anderen Gästen auf Barhockern. "Hier kann man schon versacken", so Yeganeh. "Für viele ist die Imoto Bar ein zweites Wohnzimmer."

Imoto Bar: Das Zuhause der Kuddelbuddel

Auch die Getränkekarte enttäuscht nicht: Eine Spezialität des Hauses ist der Gin Basil Smash, "der kommt bei uns richtig schön giftgrün raus", erklärt Yeganeh. "Und ganz besonders ist natürlich auch unser Kuddelbier." Mit diesem hat die Imoto Bar ihre ganz eigene Biersorte anzubieten. "Eine kleine Privatbrauerei in Ostwestfalen stellt das Bier her, aber die Rezeptur und den Vertrieb macht der Chef“, so Yeganeh. Im Gegensatz zu vielen anderen Bieren wird das Kuddel nicht durch Erhitzen "haltbar" gemacht, ist dafür aber umso frischer. Ein Besuch lohnt sich schon deshalb: Das mit Herz gebraute Pils bekommt ihr neben einigen Hamburger Supermärkten in nur wenigen Bars der Stadt.

Draußen ist es inzwischen ruhiger geworden. Angestellte sind längst zu Hause angekommen. Wer noch unterwegs ist, tummelt sich einige Hundert Meter weiter in den Kneipen um den Alma-Wartenberg-Platz. "Die Leute, die zu uns kommen und der Ort, an dem die Imoto Bar liegt, tragen viel zur familiären Atmosphäre bei", findet Yeganeh. Wenn sie und ihre Kollegen in den Sommermonaten die Bänke vor der Bar aufschlagen, ist es hier abends überraschend ruhig. "Dann können Gäste ganz entspannt auch draußen einen Drink genießen."

Infos: Imoto Bar, Bahrenfelder Straße 206, 22765 Hamburg; Mo–So ab 17 Uhr

Mehr Kneipenkultur in Ottensen

Ob Spelunke oder Cocktailbar: Wer abends etwas trinken gehen will, wird bei den viele Bars in Ottensen garantiert fündig. Wer nach einem Drink in der Imoto Bar noch weiterziehen will, versackt vielleicht im Mayday. Die Raucherkneipe ist aus Ottensen gar nicht mehr wegzudenken.

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