(© Unsplash/Alisa Anton )

Auf dem Sattel ins Grün: Die schönsten Fahrradtouren Hamburgs

Flach und weitläufig: Das hören Fahrradfahrer gern! Ob Alsterwanderweg, Altes Land oder Elbe – Hamburg hat einige Fahrradstrecken zu bieten. Hier findet ihr fünf besonders schöne Radtouren in und um Hamburg.

Wasserpark Dove-Elbe

Die Route bis zum Park Dove-Elbe ist eine der beliebtesten Radstrecken Hamburgs. Zurecht: Gestartet wird an den Deichtorhallen, dann geht es Richtung Südosten vorbei am Großmarkt und dem Entenweder Park bis zur Elbinsel Kaltehofe. Die ehemalige Trinkwasser-Filteranlage ist heute ein Industriedenkmal, das Café in der hübschen Villa Kaltehofe lädt zu einer ersten Kaffeepause ein. Weiter geht es über gerade, betonierte Fahrradwege vorbei an Bauernhöfen und Blumenfeldern bis zum Wasserpark Dove-Elbe – hier lässt es sich ganz wunderbar baden. Und wer nach dem Planschen im Wasser noch nicht genug hat, kann, anstatt noch einmal um die Deiche zu radeln und sich dann auf den Rückweg in die Stadt zu machen, gleich weiter bis zumZollenspieker Fährhaus fahren, von dort aus zurück nach Bergedorf und dann mit der S-Bahn zurück in Hamburgs Stadtmitte.

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Wunderschön: Die Dove-Elbe (© Alessa Piroth )

Ab nach Aumühle

Nach dem Wasserpark Dove-Elbe könnt ihr nicht nur zum Zollenspieker Fährhaus radeln – haltet ihr euch nach dem Wasserpark links, durchquert ihr Allermöhe bis nach Bergedorf. Von hier aus führen Radwege entlang der Bille, über viele kleine Brücken und vorbei am Bergedorfer und Reinbeker Schloss. Nach einem Stück entlang der Bahnschienen könnt ihr bald wieder dem Billetal bis nach Aumühle folgen. Hier lohnt sich ein Besuch im Garten der Schmetterlinge. Aber Achtung! Die kleinen und großen Falter landen auch gerne mal auf den Schultern der Besucher.

Die Elbe hoch

Nicht nur nach Osten hin hat die Elbe viel zu bieten: Vom Fischmarkt aus Richtung Westen könnt ihr zum Großteil direkt an der Elbe entlang radeln. Wasser, Sonne und Ausblick! Über den Altonaer Balkon und vorbei am Rosengarten geht es bis nach Teufelsbrück. Wer keine kompletten 19 Kilometer zurücklegen möchte, kann auch von hier starten. Ab Teufelsbrück geht es immer entlang der Elbe, links das Wasser und rechts das Grüne. Wer möchte, kann einen Abstecher durch Blankenese machen, oder immer weiter geradeaus fahren, vorbei am Falkensteiner Ufer und durch die Wittenberger Heide bis zur Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft. Hier könnt ihr entweder auf der Wiese entspannen und Landeshymnen erraten oder im Beachclub Wedel ein kühles Bier schlürfen. Zurück geht’s mit der Fähre.

Radeln an der Elbe: Altonaer Balkon kiekmo )

Wilhelmsburger Loop

Los geht es an den Landungsbrücken, ab in den Aufzug des Alten Elbtunnels und einmal unter dem Fluss hindurch. Auf der anderen Seite radelt ihr über die Argentinienbrücke und dann die Klütjenfelder Straße entlang. Immer geradeaus kommt ihr schließlich auf den Loop Wilhelmsburg. Die Strecke ist durch gute Beschilderung und ebenen Belag angenehm zu fahren, außerdem könnt ihr sowohl die imposanten Industrieanalgen und das ausnahmsweise mal leere Dockville-Gelände sehen. Von dort aus geht es entweder gleich zur S-Bahn – oder auf einen Abstecher in den Wilhelmsburger Inselpark. Für Aussichtsfanatiker liegt außerdem der Energieberg Georgswerder in der Nähe, von dem aus ihr einen fantastischen Blick über Hafen, Elbphilharmonie und bis zum Michel habt. Zurück nach Hamburg fährt ihr über die Veddel.

Ein kleines Päuschen: Wilhelmsburger Inselpark (© Uwe Wichmann )

Alster bis Tonndorf

Wassernähe bieten in Hamburg nicht nur Elbe und Alster – auch die Kanäle, die an vielen Stellen umgeben sind von Grünanlagen, sind im Sommer Anlaufpunkt für Spaziergänge, Kanufahrten oder Sonnenbaden. Starten tut ihr am unteren Ende der Außenalster in der Nähe der Kennedybrücke, mit der Alster zu eurer Linken fahrt ihr bis zum Mundsburger Kanal. Vorbei am Kuhmühlenteich wird dieser dann zum Eilbekkanal und auf der Höhe des Eilbek Parks schließlich zur Wandse, die hier mündet. Durch den Eichtalpark erreicht ihr nach knappen zehn Kilometern Strecke schließlich das Ziel: das Freibad am Ostender Teich. Hier lassen sich prima die Zehen in den Sand stecken.

Das Ziel: Der Ostender Teich (© Pauli Pirat )

Ihr wollt noch mehr Hamburger Sommer?

Dann haben wir hier noch einiges für euch: Wie wäre es zum Beispiel mit den besten Badeseen in und um Hamburg? Wo ihr die lauen Sommernächte verbringen könnt, haben wir hier für euch zusammengefasst. Für alle, deren Füße auf Wanderschaft gehen wollen, haben wir hier noch einen Wander-Tipp für einen Tagesausflug in die Lüneburger Heide. Wir wünschen euch viel Spaß in der schönsten Stadt der Welt und ihrem Umland!

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