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Unsplash / David Becker
Hamburg

Trotz großer Not: So viele Wohnungen stehen in Hamburg leer

Die Suche nach der passenden Immobilie in Hamburg ist nicht einfach – obwohl diverse Wohnungen leer stehen. Wie viele es genau sind, lest ihr bei kiekmo!


Die Suche nach einer neuen Wohnung kann in Hamburg ziemlich grausam sein – und vielen von uns den letzten Nerv rauben. Das perfekte Exposé, ein gutes Gehalt und trotzdem will es bei der Bewerbung einfach nicht funktionieren. Oder die passenden Exemplare lassen sich gar nicht erst finden. Dabei stehen in Hamburger unvorstellbar viele Wohnungen leer.

Hamburg-Nord ist Spitzenreiter

Die Zahl des Leerstandes beläuft sich auf 2.074 Wohnungen. Und das trotz vorherrschender Wohnungsnot. Das hat der Hamburger Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU bekanntgegeben. Unangefochtener Spitzenreiter ist dabei der Bezirk Hamburg-Nord. Hier beläuft sich die Zahl der ungenutzten Wohnungen auf 657. Das Schlusslicht bildet Hamburg-Bergedorf. Dort rechnet die Stadt mit einem Leerstand von 35 Wohneinheiten.

Gründe größtenteils unklar

Über die Gründe für den Wohnungsleerstand sind sich die einzelnen Bezirke uneinig. So seien ungenutzte Wohnflächen in einigen Teilen Hamburgs anstehenden oder bereits erfolgten Baumaßnahmen zu verschulden, die Modernisierung oder Wohraum-Erweiterung schaffen sollen. In anderen Bezirken wie Hamburg-Nord und -Mitte hingegen wurden mögliche Ursachen statistisch überhaupt nicht verzeichnet.

Zweckentfremdung nach vier Monaten

Gut zu wissen: Die Verantwortung liegt im Hinblick auf den Wohnraum bei den zuständigen Bezirken. Der Wohnungsleerstand wird dauerhaft überwacht. Sollten benötigte Baumaßnahmen bereits abgeschlossen sein, die Wohnung aber weiterhin unbenutzt bleiben, kann der Eigentümer mit Festsetzung, Zwangsgeldern oder Geldbußen von bis zu 10.000 Euro rechnen. Und wer hätte das gedacht: Obwohl nur 128 Wohnungen in Eimsbüttel leer stehen, wurden hier in den letzten Jahren die meisten Bußgelder verhängt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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