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Holsten-Quartier Perspektive Dachlandschaften
André Poitiers Architekt
Altona

Es geht voran im Holsten-Quartier: 1.200 Wohnungen entstehen

Nach langem Ringen konnten sich der Bezirk Altona und der Investor Consus auf einen städtebaulichen Vertrag für das Holsten-Quartier mit 1.200 neuen Wohnungen einigen. kiekmo sagt, was drin steht.


Ausgezogen ist die Holsten-Brauerei schon vor zwei Jahren, doch auf dem Areal hat sich seitdem kaum etwas getan. Der Grund: Immer wieder hatten verschiedene Spekulanten das Grundstück weiterverkauft – ohne zu bauen, versteht sich – und die Preise dadurch in die Höhe getrieben. Laut NDR sollen so 150 Millionen Euro Gewinn erzielt worden sein. Immerhin scheinen sich der Bezirk Altona und der jetzige Projektentwickler Consus nun auf einen städtebaulichen Vertragsentwurf für das Holsten-Quartier geeinigt zu haben. Wird jetzt endlich gut, was lange währt?

Bezirk und Investor einigen sich auf 1.200 neue Wohnungen

Insgesamt sollen mehr als 1.200 neue Wohneinheiten auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände entstehen. Die gute Nachricht: 365 davon werden wohl Sozialwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren sein. Für Unverständnis bei vielen sorgen allerdings die Preise für die 335 frei finanzierten Wohnungen im Holsten-Quartier. Beim Großteil ist von 20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter die Rede. Bei 50 Wohnungen konnte der Bezirk den Preis nun auf 12,90 Euro pro Quadratmeter runterhandeln, bei weiteren 50 Einheiten auf 14,90 Euro. Zudem sind rund 370 Eigentumswohnungen angedacht. Außerdem will der Investor Consus rund 20 Millionen Euro an die Stadt zahlen, womit die ans Holsten-Quartier angrenzende Theodor-Haubach-Schule einen Neubau erhalten soll. Auch ein Park und ein großes Quartierszentrum sollen mit dem Geld finanziert werden.

Holsten-Quartier: Das ist noch geplant

Neben den Wohnungen plant der Projektentwickler große Büro- und Gewerbeflächen, einen Handwerkerhof, drei Kitas mit Plätzen für rund 270 Kinder sowie Grün- und Freiflächen im Holsten-Quartier. Zudem sollen auf dem Areal drei StadtRAD-Stationen sowie drei öffentliche E-Ladestationen errichtet werden. Auch von drei Car-Sharing-Stationen sowie einer Mobilitätszentrale mit integriertem Mikro-Hub im Quartierszentrum ist die Rede. Schon in den nächsten Wochen sollen die Bagger anrücken und das Areal bis 2026 umbauen. Dabei bleiben jedoch zwei der alten Brauerei-Gebäude bestehen. Die Stadt will aus dem Fall Holsten-Quartier ihre Lehren für die Zukunft ziehen und ihr Vorkaufsrecht besser nutzen.

Diese Bauvorhaben beschäftigen Hamburg

Nicht nur das Holsten-Quartier sorgt für Aufsehen. Auch über diese Bauprojekte in Hamburg spricht im Jahr 2021 die ganze Stadt.

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