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Shutterstock / Mapics
Farmsen-Berne

Wohnen in Hamburg: In diesem Stadtteil lebt es sich noch günstig

Hamburg ist nicht unbedingt ein günstiges Pflaster, weder zum Kaufen noch zum Mieten. Trotzdem gibt es noch Stadtteile, in denen Interessenten bei der Wohnungssuche vergleichsweise günstig wegkommen.


Wer in Hamburg schon mal auf Wohnungssuche war, der weiß: Günstig kommt man kaum noch an ein neues Heim. Fakt ist aber auch, dass die Immobilienpreise zwischen den einzelnen Stadtteilen stark voneinander abweichen können. Neben Spitzenreitern wie Eppendorf und Winterhude gibt es nach wie vor deutlich günstigere Ecken. Der laut dem neuen "Focus Spezial Immobilienatlas 2020" am meisten unterschätzte Stadtteil ist dabei ganz klar Farmsen-Berne. Im Nordosten Hamburgs gelegen, genießt Farmsen-Berne einen leicht angeknacksten Ruf. Viele denken bei dem Stadtteil zuerst an wenig attraktive Hochhäuser. Ein ziemlicher Trugschluss!

Bezahlbar leben umgeben von Wiesen und Wäldern

Denn orientiert man sich in Farmsen-Berne nur ein wenig Richtung Bramfeld, landet man schnell zwischen idyllischen Einfamilienhäusern, Wiesen und Wäldchen. In Hamburg ein fast unbezahlbarer Luxus? Mit Nichten. Anfang des Jahres wurde in Farmsen-Berne zum Beispiel eine Neubau-Maisonette-Wohnung mit einer Wohnfläche von 143 Quadratmetern verkauft. Mit Terrasse und Gartenanteil ausgestattet kostete die Immobilie 585.000 Euro. Für Hamburger Verhältnisse fast schon ein Schnäppchen.

Und auch sonst sind die Immobilienpreise in Farmsen-Berne eher moderat. Bei Bestandswohnungen liegt der Quadratmeterpreis laut dem Focus-Report im Schnitt unter 3.000 Euro. Zum Vergleich: In Eppendorf, Winterhude und entlang der Elbe zahlen Wohnungskäufer im Durchschnitt über 5.400 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

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