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Oclean
Hamburg

Willst du mit mir... Müll sammeln? 3 Fragen an die Gründerinnen von "Oclean"

Er liegt auf Straßen, in Wäldern und schwimmt sogar im Wasser: Müll. Damit das nicht so bleibt, haben drei Schwestern aus Hamburg "Oclean" gegründet – und sagen mit ihren Clean-ups dem Hamburger Müll den Kampf an.


Hier liegt ein Zigarettenstummel auf dem Boden, dort drüben an der Ecke eine alte Kaugummiverpackung und da hinten im Gebüsch verrottet langsam ein alter Turnschuh: Müll liegt längst nicht mehr nur in der Tonne, sondern auch überall dort, wo er eigentlich nicht hingehört. "So nich'!", dachten sich drei Schwestern aus Hamburg – und gründeten mal eben ein eigenes Unternehmen. Mit Oclean veranstalten Hannah, Lena und Marie regelmäßig Clean-ups, um unsere wunderschöne Hansestadt sauberer zu machen.

**1. Was hat euch dazu bewegt, Oclean zu gründen?**Die aktuelle Relevanz und Präsenz des Plastikthemas spielte eine große Rolle. Wir wollten nicht länger nur darüber reden, sondern gern selbst anpacken und etwas tun. Unser Vater ist in einem Verein tätig, der sich mit dem Thema Plastik auseinandersetzt und Müll aus den Meeren fischt. Daher kam die Idee, auch etwas in die Richtung zu machen. Schon länger haben wir drei uns nebenbei bei der Tafel und bei einer Obdachlosenunterkunft engagiert und haben gemerkt, dass uns in unserem bisherigen Büroalltag ab und an der tiefere Sinn gefehlt hat. Deswegen sind wir super froh, jetzt etwas zu machen, was unser Meinung nach sinnvoll ist und Spaß macht.Wir wissen, dass wir nicht unbedingt die Welt retten können, aber denken, dass wir die Leute sensibilisieren können. **2. Und was wollt ihr mit Oclean erreichen?**Im Vordergrund steht für uns ganz klar, die Aufmerksamkeit auf das Plastikthema zu lenken. Wir wissen, dass wir mit unseren Clean-up-Aktionen jetzt nicht unbedingt die Welt retten können, aber denken, dass wir die Leute dadurch sensibilisieren können. Wenn Passanten uns beim Aufräumen sehen, dann werfen sie vielleicht die Kippe nicht gerade auf den Boden, wie sonst immer, sondern gehen noch die paar Meter zum nächsten Mülleimer.3. Wenn ihr euch für das neue Jahr etwas wünschen könntet... was wäre das? Dass jeder Hamburger mindestens einmal zu einem unserer Clean-ups kommt! Eine Stunde im Monat, das kriegt jeder hin.

Unverpackt in Hamburg: So vermeidet ihr Müll

Ihr wollt auch etwas beitragen? Dann kauft doch hin und wieder einmal in einem der Unverpackt-Läden in Hamburg ein. Lebensmittel wie Käse, Reis oder Müsli könnt ihr euch in Tupperdosen oder Gläser füllen lassen. Müll vermeiden kann man übrigens auch durch Tauschbörsen. Schaut mal hier: Sharing is Caring – Tauschbörsen in Hamburg. Und wenn ihr noch ein paar Tipps in Sachen Nachhaltigkeit braucht, dann klickt mal hier rein: Nachhaltigkeit in Hamburg.

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