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Eichhörnchen
Unsplash / Zdeněk Macháček
Hamburg

So helft ihr (Wild)Tieren in Hamburg

Ob Igel, Eichhörnchen oder Wildbiene: Viele Tiere sind hin und wieder auf die Hilfe von uns Menschen angewiesen. Was ihr tun könnt, um zu helfen, erfahrt ihr hier.


Darüber freuen sich Igelchen

Ihr seid einer der wenigen glücklichen Hamburgern, die einen Schrebergarten ergattern konnten oder habt vielleicht sogar ein bisschen Grün vor oder hinterm Haus? Dann lasst im Herbst den Igeln doch einen Laub- oder Reisighaufen im Garten liegen. Dort können sie während der kalten Jahreszeit wunderbar überwintern. Alternativ könnt ihr auch ein kleines Igelhäuschen kaufen.

Ihr habt unterwegs einen Igel gefunden und seid nicht sicher, ob er eure Hilfe benötigt? Dann checkt einmal folgende Punkte:

  • Ist der Igel verletzt?
  • Irrt der Igel am Tag (!) umher oder liegt an einer ungeschützten Stelle?
  • Handelt es sich um einen Jungigel, der über längere Zeit alleine ist?

Falls ihr eine der Fragen mit "ja" beantworten könnt, dann solltet ihr den Igel erst mal mit nach Hause nehmen. Damit es nicht pikst, schiebt ihr einfach eure Hände unter seinen Bauch und packt ihn anschließend in einen Schal, eure Mütze oder – wenn nichts anderes zur Hand – eure Socke. Zuhause angekommen, baut ihr ihm ein kleines Lager. Wie das geht, lest ihr beim Igelkomitee Hamburg. Dort ist zudem eine Nummer angegeben, bei der ihr jederzeit anrufen könnt.

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Das könnt ihr für Eichhörnchen tun

Wer viele Bäume in der näheren Umgebung hat, konnte sicherlich schon das eine oder andere Mal ein Eichhörnchen durchs Geäst springen sehen. Eine wahre Freude ist das! Da ist es doch nur fair, dass wir den süßen Nagern auch eine kleine Freude machen – und zwar in Form von Futter. Gerade im Winter, wenn die Tiere keine Nüsse mehr finden, bietet sich ein kleines Vogelhäuschen oder gar ein Kobel an. Befestigt werden diese dann direkt am Baum. Füllen könnt ihr sie mit Haselnüssen, Walnüssen, Sonnenblumenkernen, Karottenstückchen, ungezuckertem Zwieback und Obst wie Apfelstücken oder Weintrauben.

Solltet ihr unterwegs ein Jungtier finden, dann geht bitte nicht einfach weiter! Im ersten Schritt solltet ihr unbedingt den Eichhörnchen Notruf wählen. Dort schätzen die Mitarbeiter mit euch die aktuelle Situation ein und beraten euch bezüglich weiterer Schritte. Jungtiere könnt ihr, sollte es nötig sein, einfach anfassen und sofort Wärme spenden. Ausgewachsene Tiere müssen unbedingt mit Handschuhen oder einem Handtuch aufgehoben werden.

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Auch Vögel brauchen dann und wann eure Hilfe

Genau wie Eichhörnchen freuen sich natürlich auch Vögel über das eine oder andere gefüllte Vogelhäuschen im Winter. Aber anstatt hier das optisch auffallendste Haus zu kaufen, solltet ihr besser auf ein Futtersilo setzen. Bei dieser Variante ist das Futter vor Nässe geschützt, schimmelt also nicht, und kommt zudem nicht mit Vogelkot in Berührung. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welche Vogelart ihr am liebsten vom Fenster aus beobachten wollt. Der NABU hat eine tolle Zusammenfassung der verschiedenen Vogelarten und welches Futter diese bevorzugen.

Verletzten Vogel gefunden? Dann schnell zum Telefon greifen und eine dieser Nummern wählen:

  • alle Tiere: Wildtierstation des Hamburger Tierschutzvereins // 040 211 10 60
  • Wasservögel: "Schwanenvater" Olaf Nieß // 040 428 042 495
  • Eulen, Greifvögel oder Wanderfalken: Thilo Henckell // 040 607 23 18 oder Peter Grell (nur Beratung) // 040 607 17 01
  • Stadttauben: Hamburger Stadttauben e. V. // 040 210 401 70 

Hier werdet ihr schnellstmöglich und entsprechend der individuellen Situation beraten. Junge Vögel könnt ihr behutsam aufheben und dann schnellstens warm einpacken. Und keine Sorge: Dass Muttertiere ihre Jungen verstoßen, weil diese nach Mensch riechen, ist ein Aberglaube! Bei größeren Tieren greift ihr besser auf Handschuhe, Decken oder ähnliches zurück.

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So helft ihr Insekten

Zugegeben: Im Vergleich zu Igeln, Eichhörnchen und Vögeln sind die heimischen Insekten doch etwas unbeliebter. Aber auch Bienen, Schmetterlinge oder Marienkäfer sind auf eure Hilfe angewiesen. Gerade in den kälteren Monaten. Letztere machen es sich dann beispielsweise gern zwischen den Fenstern gemütlich. Auch, wenn sie sich dann nicht mehr bewegen – bitte nicht stören! Im Frühjahr ziehen sie dann wieder von alleine aus. Wildbienen sind da schon etwas anspruchsvoller. Schließlich müssen sie eine ganze Kolonie unterbekommen. Stellt für die gestreiften Tierchen doch einen dieser Unterschlüpfe auf:

  • ein Insektenhotel
  • offene Bodenstellen / Sandflächen schaffen
  • Altholz, Pflanzenstängel und andere oberirdische Hohlräume im Garten belassen
  • Stauden und Gehölze erst im Mai zurückschneiden
  • Trockenmauer, Kräuterspirale oder Steinhaufen sind ebenfalls beliebte Winterquartiere

Auf der Website des NABU findet ihr außerdem noch zahlreiche weitere Tipps für verschiedenste Insekten.

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Tierheime in Hamburg

Neben den entsprechenden Notfall-Stellen, könnt ihr natürlich auch immer eines der Tierheime in Hamburg kontaktieren.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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