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Blutspende Hamburg
Unsplash / Nguyễn Hiệp
Hamburg

Erst wenn's fehlt, fällt's auf: Macht mit beim Weltblutspendertag

Blutspenden, das ist nicht nur das A und 0, sondern auch das B! Das ist nämlich das System, das alle Menschen in Blutgruppen einteilt. Und wenn ihr in der Schule aufgepasst habt, dann wisst ihr, dass es sich hierbei um A, B und 0 (Null) handelt.


Zum Weltblutspendertag am Montag, den 14. Juni, wollen wir euch aber nicht nur mit diesem kleinen Spruch belehren, sondern die Aufmerksamkeit auf eine wirklich wichtige Sache lenken: Momentan fehlen die so benötigten Blutspenden! Wir sagen euch, wie und wo ihr helfen könnt.

Erst wenn's fehlt, fällt's auf

Das kennt ihr nicht nur von eurer Bar auf dem Kiez, die plötzlich nicht mehr da ist. Oder in Erinnerung an eure ehemaligen Kollegin, die zwar nervig, aber doch auch sehr witzig war. Plötzlich denkt ihr euch: Da fehlt einfach etwas! Und meist fällt euch dies erst auf, wenn es nicht mehr da ist. Genau darauf macht das Deutsche Rote Kreuz mit seiner Kampagne aufmerksam. #MissingType zeigt uns auf visuelle Art und Weise, was fehlen kann, wenn plötzlich die Buchstaben A, B und O aus dem Alphabet verschwinden. In unserem Falle verschwindet dann mal eben ein Buchstabe unseres Markennamens und aus kiekmo wird kiekm. Doch was bei uns nur ein Klicks unseres Designers benötigt, um wieder in Ordnung zu kommen, hat im wahren Leben eine viel schlimmere Konsequenz. Blutspenden retten Leben! Fehlendes Blut kann also schwerwiegende Folgen haben.

Schon gewusst?

Es gibt eigentlich keine Zeit, in der keine Blutspenden gebraucht werden. Der Bedarf an Blutpräparaten ist gleichbleibend hoch und eure Spende daher immer wichtig und willkommen. Forschungen haben ergeben, dass jeder Mensch mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 bis 80 Prozent einmal im Laufe seines Lebens auf Blutpräparate angewiesen ist. Doch nur etwa knapp 3 Prozent spenden regelmäßig Blut. Da müsst ihr keine großen Mathegenies sein, um euch ausrechnen zu können, dass es sehr schwierig werden kann, alle Menschen zu jeder Zeit mit Blut zu versorgen.

Wer darf Blut spenden?

Wenn ihr gesund und älter als 18 Jahre seid, kommt ihr grundsätzlich als Spender in Frage. Bis ins höhere Alter von 73 Jahren kann gespendet werden – vorausgesetzt, man ist noch fit. Erst nach einer ärztlichen Voruntersuchung, und das tagesaktuell, wird geprüft, ob ihr als Spender infrage kommt. Männer können bis zu sechsmal innerhalb eines Jahres spenden, Frauen bis zu viermal. Zwischen jeder Spende müsst ihr euch mindestens die gesetzlich festgeschriebenen acht Wochen Zeit lassen, schließlich muss euer Körper das gespendete Blut erstmal wieder nachproduzieren.

Blutspenden in Zeiten von Corona

Leider ist die Zahl der Spenden in den letzten Monaten noch geringer geworden – wohl aus Angst vor einer Ansteckung mit Corona. Doch überall dort, wo ihr Blut spenden könnt, werden die entsprechenden Schutzmaßnahmen in Hinblick auf die aktuelle Pandemiephase ständig angepasst. Ihr könnt euch auf ausreichend Abstand und eine geringe Anzahl von Menschen verlassen. Das Personal, die Ehrenamtlichen und alle Spendenden tragen Mundnasenschutzmasken. Euch als Spender wird ebenfalls eine Maske ausgehändigt. Zudem gibt es eine Zugangskontrolle, eine kurze Befragung zu eurem Gesundheitszustand wird gemacht und am Fiebermessen kommt ihr auch nicht vorbei.

Was ihr tun könnt

Damit alles reibungslos funktioniert, könnt ihr euch vorab einen Termin am Wunschort reservieren. Über die Terminsuche auf blutspende-nordost.de sucht ihr einfach mit Hilfe eurer Postleitzahl den nächstgelegen Ort und schnappt euch das passende Zeitfenster. Ihr könnt aber auch zum Hörer greifen und einen Termin unter der kostenlosen Hotline vereinbaren (0800-1194911). Wenn ihr vor Ort seid, müsst ihr euren Personalausweis vorzeigen und dann geht es auch schon los. Danach solltet ihr nicht sofort einen Marathon laufen oder ein Bierchen zischen, aber den Allermeisten geht es nach einer kurzen Ruhephase gut und somit sollte der nächsten Blutspende nichts mehr im Wege stehen!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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