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Altona

Wasserturm Altona: Das Denkmal darf bleiben, aber was nun?

Karina Engelking
Karina Engelking

Mitte der 1950er Jahre entstand auf dem Gelände des Altonaer Güterbahnhofs ein Wasserturm zur Versorgung der Dampfloks. Über 70 Jahre später steht er noch immer dort, ist jedoch dringend sanierungsbedürftig. Was wird nun aus ihm?

Vorerst keine Sanierung

Aufgrund des großen Interesses der Hamburger Bevölkerung, den Wasserturm als eines der Wahrzeichen des Bezirks Altona zu erhalten, kaufte ihn die Finanzbehörde Anfang des Jahres. Nun soll er perspektivisch als Landmarke in die derzeit entstehende Neue Mitte Altona integriert werden. Unter diesem Namen wird derzeit und über die nächsten Jahre ein zukunftsweisendes Quartier, mit besonderem Anspruch an etwa nachhaltige Mobilität gebaut. Doch den Wasserturm zu erhalten ist gar nicht so einfach. Das 37 Meter hohe, denkmalgeschützte Gebäude bedarf so einiger Arbeiten. Da er inmitten der aktiv befahrenen Gleise auf dem Bahnhofsgelände steht, können zunächst lediglich Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dazu gehört etwa die Teerung des Daches, um Wasserschäden zu verhindern.

Bürgerentscheid über die Zukunft des Altonaer Wasserturms

Für große Sanierungsmaßnahmen steht derzeit das Jahr 2027 im Kalender der Stadt Hamburg. Dann soll nämlich der Fernbahnhof final an den Bahnhof Diebsteich umgezogen sein. Auch die Neue Mitte Altona plant nach dem Umzug des Fernverkehrs den zweiten Bauabschnitt. Zu was oder zu welchem Zweck der Altonaer Wasserturm dann umgebaut wird, ist derzeit noch offen. Eventuell könnte er innerhalb einer Grünanlage seinen Platz finden. Die denkmalgeschützte Architektur im Innenraum sei zu klein und ungeeignet als Café, meldete das Abendblatt. Bei der Frage wie man ihn denn zukünftig wohl am besten nutzt, soll eine Bürgerbeteiligung dem Bezirk helfen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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