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Unsplash / Jules Bss
Vier- und Marschlande

Vier- und Marschlande: Autarkes Tiny-House-Dorf in Planung

Wohnen auf engstem Raum: Das sogenannte Tiny-House-Movement wirbt für das Leben in kleinen Häusern. Nun soll eine Tiny-House-Siedlung im Südosten Hamburgs entstehen.


Tiny Houses – direkt übersetzt Minihäuser – sind zwischen 15 und 45 Quadratmeter groß und kosten für gewöhnlich zwischen 5.000 und 45.000 Euro. In den Vier- und Marschlanden soll nun eine ganze Siedlung aus Minihäusern gebaut werden. Die Interessengemeinschaft SoWoKo ist derzeit auf der Suche nach einem passenden Grundstück; das Konzept zum Leben und Wohnen vor Ort besteht schon.

Zusammenleben und zusammenhalten

Die Vision der Gründer: ein gemeinsames, autarkes, soziales Zusammenleben von etwa 15 Familien. Die einzelnen Mitgliedsfamilien leben dabei in Mini- oder Midihäusern und tragen alle zum Gemeinwohl der Kommune bei. Dabei soll die Miete solidarisch gezahlt werden. Das heißt: Die, die mehr verdienen, zahlen mehr, um die, die weniger verdienen, zu unterstützen. Ein Haupthaus im Zentrum des Dorfes soll der Gemeinschaft dienen und durch Bewohner verschiedener Generation soll ein Familienzusammenhalt entstehen.

Der ökologische Fußabdruck steht im Vordergrund

Eine der wichtigsten Eigenschaften des Dorfes: Der ökologische Fußabdruck! Den Gründungsmitgliedern ist wichtig, dass jedes Mitglied so nachhaltig und klimafreundlich wie möglich lebt. Das gilt für die Baumaterialien genauso wie die Energieversorger, eine mögliche Pflanzenkläranlage und vielleicht sogar eine Komposttoilette. Zusätzliche Einnahmen erhofft sich die SoWoKo durch die Vermietung einiger Tiny Houses. So könnten Besuch einer Einblick in das Wohnkonzept und das autarke Leben erhalten.

Bisher ist das Dorf noch ein Traum, doch die Gründer sind sich sicher, dass dieser in Erfüllung gehen wir und damit ein grüner, natürlicher, solidarisch-herzlicher Platz entsteht, an dem man gern lebt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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