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Unsplash / Phuong Nguyen
Hamburg

Vom Mieter zum Eigentümer: Hamburg erschwert den Prozess

Der Hamburger Senat hat eine neue Regelung zum Verkauf von Mietwohnungen beschlossen. Mehr verrät euch kiekmo.


In Hamburg stellen immer mehr Wohnungseigentümer Anspruch auf eine Umwandlung von Miete zu Eigentum. Von 2015 bis 2019 waren knapp 15.000 Wohnungen betroffen. Diese Maßnahme soll vor allem nur ganz bestimmten Personengruppen die Möglichkeit geben, die angebotenen Immobilien zu beziehen. Doch diesen Umschwung möchte der Hamburger Senat nun verhindern. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sagt, man setze sich im Zuge dessen für die Errichtung und Erhaltung von dringend benötigtem bezahlbarem Wohnraum ein.

Umwandlung verdrängt Mieter

Durch die Wandlung von Miet- in Eigentumswohnung können sich viele der Bewohner die Kosten nicht mehr leisten. So werden Mietende aus ihren Quartieren gedrängt und viele dringend benötigte Wohnungen dem Markt entzogen. Aus diesem Grund legt der Hamburger Senat nun eine neue Regelung fest: Umwandlungen in Gebäuden mit mehr als fünf Wohnungen benötigen nun im gesamten Stadtgebiet einer Genehmigung. Ausgeschlossen von dieser sind dabei lediglich Fälle, in denen es sich um Erbstreitigkeiten dreht, oder mindestens zwei Drittel des Wohnraumes an bereits bestehende Mieter übergeht.

Der Mieterverein Hamburg freut sich über die Regelung, die Linken in der Hamburger Bürgerschaft wünschen sich jedoch noch radikalere Maßnahmen.

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