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Altona

Wohin mit den Clubs? So soll es an der Sternbrücke weitergehen

Eine Bauplanung, die Hamburg seit 2005 beschäftigt: Wie es an der Sternbrücke weitergehen soll, verrät euch kiekmo!


Ein Großprojekt, welches die Stadt Hamburg und vor allem die Bewohner Altonas seit Jahren in Atem hält: Schon seit 2005 plant die Deutsche Bahn eine Totalsanierung der Sternbrücke, die nicht nur den Zugverkehr regelt, sondern auch das Zuhause für einige Hamburger Musikclubs bildet. Anstelle des historischen Bauwerks soll dann eine 108 Meter lange und 21 Meter hohe neue Stabbogenbrücke ohne Stützen über den Dächern tronen.

Zukunft der Clubs war vorerst unklar

Vor allem bei den alteingesessenen Clubbesitzern sorgte die geplante Bebauung für großen Aufruhr. Denn der Ausbau der Brücke bedeutet für viele der umliegenden Gebäude den Abriss. So müssen die Astrastube, das Fundbureau, der Waagenbau, die Beatboutique, der Sterngarten, die Bar 227 und und das Kulturhaus Faktor ihre beliebten Locations schweren Herzens verlassen.

Jedoch ist ein Lichtblick in Sicht: Für einige der Kultureinrichtungen gibt es seit Neuestem einen Clubhaus-Plan. In der einzigen Baulücke unweit der geplanten Brückenkonstruktion soll nun ein Neubau entstehen, der Astrastube, Fundbureau, Waagenbau, Beatboutique und Sterngarten in Staffelgeschossen beherbergen würde. Geplant sei außerdem eine Entkommerzialisierung des Gebäudes – die freien Räumlichkeiten stünden also ohne Gewinnerzielung zur Anmietung zur Verfügung. Mit einziehen solle außerdem eine Kita.

Bau in zwei Abschnitten

Der Bau des Gebäudes würde sich laut Planung jedoch als schwierig gestalten. So bestehe die Zusammensetzung der dreigeschossigen Unterkunft aus zwei unterschiedlichen Segmenten – eines könnte vor dem Bau der neuen Sternbrücke fertiggestellt werden, das andere erst im Anschluss. Musikclubs und Kita würden bereits im ersten Schwung einziehen.

Bauprojekte in Hamburg

Nicht nur der geplante Abriss und Neubau der Sternbrücke sorgt stadtweit für Gesprächsstoff. Auch über so manch andere Bauprojekte in Hamburg reden wir 2021 des Öfteren.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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