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Harburg

Harburger Binnenhafen: 5 Orte, ohne die es hier nur halb so schön wäre

Wasser, Wohnen und Gewerbe: Der Harburger Binnenhafen ist vielfältig. Hier erfahrt ihr, welche 5 Orte dort besonders ins Auge stechen.


Insel und Schloss: Herz des Harburger Binnenhafens

Das Herzstück des Harburger Binnenhafens bildet die zentral gelegene Schlossinsel. Ihr erreicht die Insel zum Beispiel über die ehemalige Klappbrücke am Lotsekanal nahe der Blohmstraße. Der Boden, auf dem ihr euch dann bewegt, hat es in sich: Genau hier beginnt um 1135 mit der Horeburg die Geschichte Harburgs. Im Laufe der Zeit wurde die Burg zu einer imposanten dreiflügeligen Schlossanlage umgebaut, im 17. Jahrhundert zur sternförmigen Festung. Noch heute ist ein Seitenflügel der ehemaligen Zitadelle erhalten, der von einer Parkanlage umgeben ist. Reizvoll macht die Schlossinsel zudem das Aufeinandertreffen von Altem und Neuem: Seit 2010 entstanden mit dem Projekt "Marina auf der Schlossinsel" zahlreiche neue Wohnungen.

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Kanalplatz: Treffpunkt damals wie heute

Südlich der Schlossinsel liegt der Kanalplatz. Schon vor Jahrhunderten trafen sich hier Reisende und Händler. Der Platz diente als Umschlagplatz für Kohle und andere Waren, Passagiere wechselten von der Kutsche ins Boot. Das Hotel "König von Schweden", in dem die Reisenden Wartezeiten verbrachten, hielt sich bis zu seiner Zerstörung 1942. Den damaligen Charme vermitteln heute nur noch das alte Kopfsteinpflaster und das Haus Nummer 6, in dem sich aktuell die "KulturWerkstatt" Harburg befindet. Das hält euch jedoch nicht davon ab, euch im Sonnenschein auf die Stufen zu setzen, das Glitzern des Wassers zu genießen und euch das rege Treiben vergangener Zeiten vorzustellen. Apropos reges Treiben: Jedes Jahr findet auf dem Kanalplatz das Harburger Binnenhafenfest statt.

Schloßstraße: Vergangenheit neu entdecken

Bei eurer Erkundungstour durch den Harburger Binnenhafen darf sie nicht fehlen: die Harburger Schloßstraße südlich des Kanalplatzes. Die Straße gilt als älteste Straße Harburgs und war ursprünglich ein Damm, der zur erwähnten Horeburg führte. Nach und nach entstand entlang des Dammes eine Siedlung, die Häuser lagen auf Hügeln, den sogenannten Wurten. 1297 wurde der Siedlung das Stadtrecht verliehen. Ein paar der alten Bauten sind bis heute erhalten. Entdeckt zum Beispiel das denkmalgeschützte Bornemannsche Haus (Nummer 13), das vermutlich im 16. Jahrhundert entstand, und weitere schmucke Fachwerkhäuser.

Kiosk Blohmstraße: Trinkhalle seit 1876

Die Trinkhalle an der Blohmstraße besitzt absoluten Kultstatus. Seit 1876 wurden an dem strategisch günstigen Standort Snacks und Getränke verkauft, 1895 wird die "Seltersbude" erstmals in einem Stadtführer erwähnt. So zählt die "Trinkhalle seit 1876" selbstverständlich zu den ältesten Kiosken der Hansestadt. Verkauft wird hier seit 2015 zwar nichts mehr, sehenswert ist der Kult-Kiosk aber allemal. Darüber hinaus finden ab und an kulturelle Veranstaltungen statt.

Harburgs Krane: Industriekultur am Binnenhafen

Zu den sehenswerten Eckchen am Harburger Binnenhafen zählt auch der Lotsekai mit dem gelben Liebherr-Kran, der zuletzt von der Firma Mulch genutzt wurde. Auch wenn am Wasser heute keine Güter mehr umgeschlagen werden: Der Kran steht weiterhin fest am Ufer und spiegelt als "Kulturkran" die Industriegeschichte Harburgs wider. Übrigens, nicht weit entfernt ist der sogenannte Peiner-Kran seit 2019 frisch restauriert zurück an seinem Ursprungsort. Beide Krane sind zudem wieder betriebsfähig.

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