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Hochbahn Hamburg
HafenCity

Fahrerloser Bus in der HafenCity: So geht's nach dem Test weiter

Einen Monat lang rollte ein autonomer Bus ohne Fahrgäste durch die HafenCity, die Testphase ist nun beendet. Hier lest ihr, wie es weitergehen soll.


Huch, ein Geisterbus? Nein, die Zukunft: Im August 2019 war auf Hamburgs Straßen ein selbstfahrender Kleinbus unterwegs – vorerst allerdings nur ohne Fahrgäste. Es war die erste Testphase des Projekts HEAT, Hamburg Electric Autonomous Transportion. Und sie lief gut, wie die beteiligten Unternehmen vermeldeten, darunter die Hamburger Hochbahn.

Ein Fahrzeugbegleiter für den Notfall

An Bord war ein professioneller Fahrzeugbegleiter als Beifahrer, der bei Bedarf eingreifen konnte. Im Fokus stand laut Hochbahn die Genauigkeit der Lokalisierung des Fahrzeuges, seine Reaktion auf Hindernisse sowie das Verhalten der Infrastruktur im Dauerbetrieb. Hat er gut gemacht, der futuristische Kleinbus, wie Gesamtprojektleiterin Natalie Rodriguez erklärte: „Wir freuen uns, dass das Fahrzeug den geplanten Streckenabschnitt erfolgreich automatisiert bewältigen konnte."

Ab 2020 können wahrscheinlich Passagiere mitfahren

In den kommenden Monaten erfolgt nun eine umfassende Auswertung der aufgezeichneten Daten der Fahrten. Auf Basis dieser werden Fahrzeug, Sensoren und Infrastruktur weiterentwickelt. Im Frühjahr 2020 soll es dann eine weitere Testphase geben, bevor der HEAT-Bus ab Mitte 2020 in den regulären öffentlichen Nahverkehr integriert werden und bis zu zehn Personen durch die Hamburger Hafencity befördern soll. Ein Fahrzeugbegleiter wird zunächst weiter mit dabei sein. Erst ab 2021 soll der Bus ganz ohne menschlichen Fahrlehrer auskommen.
Infos: Hochbahn-Forschungsprojekt HEAT

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