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Hamburg

Schöner wohnen in Neugraben-Fischbek: 3 neue Quartiere

Mehr (bezahlbaren) Wohnraum braucht die Stadt! Deshalb entstehen in Neugraben-Fischbek Wohnungen und Häuser für rund 15.000 Menschen. kiekmo stellt die drei neuen Quartiere unter der Dachmarke "Naturverbunden Wohnen" vor.


1. Vogelkamp Neugraben: Alles gut erreichbar

Der Bau des Wohnquartiers Vogelkamp Neugraben schreitet zügig voran. Verkehrstechnisch gut angebunden zwischen der S-Bahn-Station Neugrabenim Süden und dem Naturschutzgebiet Moorgürtelim Norden, entstehen auf circa 70 Hektarrund 1.500 Wohneinheiten. Die Verteilung sieht Folgendes vor: 50 Prozent davon sind Mehrfamilienhäuser, 30 Prozent Reihenhäuser und 20 Prozent Einfamilien- und Doppelhäuser. Bei 44 Behausungen soll die Kaltmiete fünf Jahre lang nicht den Preis von acht Euro pro Quadratmeterüberschreiten. Kostengünstiges Bauen und Wohnungen ohne Flure, bei denen ein großer Familienraum das Zentrum bildet, machen es möglich. Am westlichen Ende des Quartierparks wird neben den Wohnungen in Neugraben auch eine neue Kita gebaut. Außerdem befinden sich das Bildungszentrum BGZ Süderelbesowie ein Nahversorgungszentrumin nächster Nähe. Auf einem Naturlehrpfadkönnen die Anwohner Wissenswertes über das angrenzende Naturschutzgebiet Moorgürtel lernen. Das Schöne an der Nähe zur Natur: Sie kommt manchmal bis in die Gärten – im Vogelkamp Neugraben in Form von Rebhühnern. Das dürfte die rund 300 Haushalte, die hier schon leben, freuen.

2. Fischbeker Heidbrook: Es grünt so grün

Auf einem ehemaligen Kasernengelände entstehen mit dem Fischbeker Heidbrook 54 Hektarneuer Wohnraum. Einen Großteil der etwa 1.200 Wohneinheitenbilden mit 45 Prozent Mehrfamilienhäuser. Reihenhäuser sind mit einem Anteil von 30 Prozent, Einfamilien- und Doppelhäuser mit circa 25 Prozent vertreten. Die direkte Nähe zum Naturschutzgebiet Fischbeker Heidemacht den Reiz der neuen Wohnungen in Neugraben aus. Doch auch die Infrastruktur des Quartiers kann sich sehen lassen. Denn im nordwestlichen Bereich vom Fischbeker Heidbrook entsteht ein Nahversorgungszentrum mit Vollsortiment-Supermarkt und Drogerie. Vier Bushaltestellen sorgen für eine gute Anbindung. Zudem sind zwei Kitas geplant. Auch hier sind die ersten Bewohner bereits eingezogen, Mitte 2019 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein.

3. Fischbeker Reethen: Eine neue Gartenstadt für Hamburg

Der Bau der Fischbeker Reethen steckt noch in den Kinderschuhen. Hier, an der Grenze zum niedersächsischen Neu Wulmstorf, soll in den nächsten Jahren auf einem etwa 70 Hektargroßen Areal ein neues Quartier für 2.000 Wohneinheitenentstehen. Es könnte Leben und Arbeitswelt vereinen: 55 Prozent der Fläche sind für Wohnraumvorgesehen (davon circa 5 Prozent Einfamilien- und Doppelhäuser, 40 Prozent Reihenhäuser und 55 Prozent Mehrfamilienhäuser), 45 Prozent für Gewerbe. Das gesamte Quartier Fischbeker Reethen soll als "walkable City" mit reduziertem Autoverkehr erschlossen werden und damit ein gutes Netzwerk für Radfahrer und Fußgänger bieten. Durchzogen wird es von einem Graben und zahlreichen Grünflächen, eine " Gartenstadt des 21. Jahrhunderts" sozusagen, wie die IBA Hamburg das Bauprojekt für Wohnungen in Neugraben bezeichnet.

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