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Visualisierung Radschnellweg Metropolregion Hamburg
Lorenz Siegel / Metropolregion Hamburg
Hamburg

300 Kilometer Radschnellnetz sollen Umland und Stadt verbinden

Alle Radweg führen … nach Hamburg. Zukünftig sollen 300 Kilometer Radschnellnetz Orte in der Metropolregion mit der Hansestadt verbinden. Welche Strecken dabei sind, erfahrt ihr hier.


Pop-up-Bikelanes, deutliche abgetrennte Radwege nach Kopenhagener Vorbild und sogar eine Fahrradbrücke über die Norderelbe ist im Gespräch … Dass es Hamburg auf dem Weg zur Fahrradstadt ernst meint, beweisen die genannten Beispiele. Doch auch im Umland sollen die Menschen dazu bewegt werden, ihr Auto häufiger stehen zu lassen und aufs Rad umzusteigen. Deshalb hat die Metropolregion Hamburg im Jahr 2018 Machbarkeitsstudien zu neun Routen Radschnellnetz in Auftrag gegeben und gefördert. Diese sollen insgesamt 300 Kilometer umfassen.

Das sind die geplanten Routen

Von diesen Strecken verbinden immerhin sieben die Stadt Hamburg mit dem Umland. Folgende Routen sollen das Radfahren insbesondere für Pendelnde deutlich attraktiver machen:

  1. von Elmshorn über Tornesch, Pinneberg und Halstenbek nach Hamburg, 30 bis 32 Kilometer
  2. von Bad Bramstedt über Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt nach Hamburg, rund 40 Kilometer
  3. von Ahrensburg nach Hamburg, rund 10 Kilometer
  4. von Geesthacht nach Hamburg, rund 24 Kilometer
  5. von Lüneburg über Bardowick, Winsen (Luhe), Stelle und Seevetal nach Hamburg, rund 50 Kilometer
  6. von Stade über Horneburg, Buxtehude und Neu Wulmstorf nach Hamburg, rund 55 Kilometer
  7. von Tostedt über Buchholz und Harburg nach Hamburg, rund 32 Kilometer

Für die Routen 1 bis 6 sind die Machbarkeitsstudien bereits abgeschlossen, für die Tostedt-Strecke liegen die gutachterlichen Empfehlungen noch nicht vollständig vor, weil diese erst später gestartet ist.

Und wie gehts jetzt weiter?

Ein Kosten- und Zeitplan, wie die 300 Kilometer Radschnellnetz umgesetzt werden können, steht noch nicht konkret fest. Bekannt ist aber bereits, dass die Wege vier Meter breit sein sollen und im Idealfall nur wenige Kreuzungen haben werden. Die Machbarkeitsstudien haben folgende Aspekte besonders berücksichtigt: die Verknüpfung der Radschnellwege mit Bahnstationen sowie eine möglichst ressourcenschonende Routenführung entlang bereits bestehender Wege. Auch sollen sie so ausgebaut werden, dass sie am Ende möglichst viele Wohnorte, Arbeitsplätze, Schulen und Bildungsmöglichkeiten miteinander verbinden.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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