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Shutterstock/seamind224
Neuland

Quartier-Quiz: Welchen Naturrekord hält Neuland?

Grüne Sensation: Neuland hat einen Hamburger Naturrekord aufgestellt. Wir verraten euch, worum es geht und werfen dafür einen Blick auf den Neuländer Elbdeich.


Er hat zwei Weltkriege überstanden, den Großen Brand von Hamburg ebenfalls und ist auch älter als der Hamburger Michel. Ohne Hilfe kann er sich zwar nicht mehr auf den Wurzeln halten, aber er lebt und ist wohlauf. Zu finden ist dieser Methusalem der Natur in Neuland, genau genommen am Neuländer Elbdeich 198. Hier steht der älteste Baum Hamburgs: eine Eibe. Ihr Alter lässt sich nur schätzen, denn sie ist von innen hohl. Somit kann das genaue Alter nicht an den für einen Baum typischen Jahresringen abgelesen werden. Die Umweltbehörde geht jedoch davon aus, dass die Eibe zwischen 800 und 850 Jahre alt ist und aus der Zeit der ersten Eindeichung im 12. Jahrhundert stammt. Seit 1936 ist der rüstige Baum als Naturdenkmal ausgewiesen.

Eine Stütze für den Natur-Methusalem

Wer der geschichtsträchtigen Eibe einen Besuch abstatten möchte, muss die Augen offenhalten. Sie ist zwar von der Straße aus zu sehen, steht aber auf einem Privatgrundstück, wirkt eher unscheinbar und versteckt sich etwas hinter einer Trauerweide. Im Inneren des Baums sorgt eine Konstruktion aus Stahlmast und Metallringen dafür, dass das kleine Naturwunder nicht zusammenbricht oder beim nächsten Sturm umgeweht wird. Doch auch wenn der Stamm von innen hohl ist und eine Stütze braucht: Die Krone grünt immer noch schön.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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