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Shutterstock / Filipe Frazao
Hamburg

Panini-Tausch-Börse zur WM: Vom Suchen und Finden der Sticker

Hamburgs Paninibild-Liebhaber sollten in den kommenden Wochen den Haspa-Filialen in den Stadtteilen Eppendorf und Rotherbaum einen Besuch abstatten: In ihnen wird allen Sammelwütigen bis zum Ende der WM eine große Tausch-Börse geboten. Wir haben alle Infos für euch.


Wann kann wo getauscht werden?

In diesen Filialen könnt ihr im Zeitraum zwischen dem 5. Juni und 14. Juli an den angegebenen Tagen jeweils zwischen 15 und 17 Uhr auf fröhliche Tausch-Jagd gehen: **Immer dienstags:**Haspa-Filiale Klosterstern 5, 20149 Hamburg Haspa-Filiale Eppendorfer Landstraße 2, 20249 Hamburg Haspa-Filiale Eppendorfer Marktplatz 5, 20251 Hamburg Haspa-Filiale Rothenbaumchaussee 119, 20249 Hamburg **Immer mittwochs:**Haspa-Filiale Isestraße 1, 20144 Hamburg Immer donnerstags: Haspa-Filiale Hoheluftchaussee 125, 20253 Hamburg Haspa-Filiale Grindelallee 53, 20146 Hamburg Haspa-Filiale Mittelweg 157, 20148 Eine Anmeldung benötigt ihr nicht. Schaut ganz einfach in den Filialen eurer Wahl vorbei – jede Menge Spaß und bestimmt der eine oder andere Tausch-Erfolg sind garantiert.

Suchen und tauschen im kiekmo-Marktplatz

Eine weitere Möglichkeit, euch mit euren Nachbarn zu vernetzen und fleißig doppelte Bildchen zu tauschen, bietet euch zudem die Markplatz-Funktion in unserer kiekmo-App: Ladet hier eure Angebote oder Gesuche hoch und findet so auf einfache Weise Gleichgesinnte. Alle weiteren Infos gibt es in der App: für iOS und Android. Wir wünschen euch gute Unterhaltung, auf dass sich alle eure Hefte bis auf den letzten Sticker füllen mögen! **Michael Wollny, viele Musiker aus anderen Genres haben Vorurteile gegenüber dem Jazz: zu frei, zu elitär. Noel Gallagher hat Jazz sogar mal als "Müll" bezeichnet. Haben diese Künstler nur den Jazz nicht verstanden oder gar die Musik generell?**Ach, es muss ja nicht allen alles gefallen (lacht). Ich glaube allerdings, dass sich viele Vorurteile gegenüber dem Jazz ganz leicht auflösen lassen. Wie zum Beispiel? In dem man ein Festival wie das Elbjazz besucht. Dort kann man die ganze Bandbreite des Jazz erleben: vom Nerd- über den Avantgarde- bis hin zum Pop-Jazz. Allein, weil das Genre so viele Seiten hat, finde ich es auch schwierig, von "dem" Jazz zu sprechen. **Sie haben einmal eine Gleichung aufgestellt, die verkürzt lautete: Jazz gleich Musik gleich Physik gleich Natur – und Natur könne ja gar nicht schlecht sein.**Genau. Es gibt zwar auch Musik, die mit niederen Absichten produziert wird, aber ganz grundsätzlich sind Klänge Teil unserer Realität, und es ist sicher immer besser, sich diesen gegenüber zu öffnen als zu verschließen. Wer sich öffnet, erlebt jedenfalls eher positive Überraschungen. **Sie haben sich mit den Jahren auch geöffnet – und zwar gegenüber Popmusik. Wie kam’s?**Ich denke, das lag und liegt an meinen alltäglichen äußeren Einflüssen. Zuhause höre ich natürlich nicht nur Jazz, sondern auch viel klassische Musik, elektronische Musik und eben auch Pop. Und wenn man anfängt, diese Einflüsse in die eigene Arbeit zu lassen, kommt es auch zu einer Vermengung. **Mit dem Begriff "Popstar des Jazz", als der Sie bezeichnet werden, haben Sie aber Probleme, heißt es.**Ja, weil ich mich nicht so fühle. Ich verstehe, dass dieser Begriff aus einer bestimmten Beobachtung heraus entstanden ist und sicher nicht schlecht gemeint war. Aber "Popstar" suggeriert für mich zu viele Dinge, mit denen ich so gar nichts anfangen kann. **Welche Dinge sind das?**Popmusik, so beschreibt es ja auch Diedrich Diederichsen, ist nicht nur Musik, sondern auch das Drumherum, die Verpackung. Und solche Dinge sind für mich einfach weniger relevant. Das meine ich nicht abwertend: Popmusik hat für mich eine hohe Qualität, allein das Sich-ständig-verändern-wollen und den Drang, Grenzen zu verschieben, finde ich reizvoll. **In der Elbphilharmonie treffen Sie nun auf jemanden, der einst als Wunderkind des deutschen Pop galt: Konstantin Gropper. Worin liegt für Sie der Reiz in dieser Konstellation?**Zunächst mag ich seine Musik total gerne. Kennengelernt habe ich diese zeitgleich mit Konstantin als Person, wir standen mal bei einem Festival in Mannheim gemeinsam auf der Bühne. Danach haben wir uns unterhalten und auch ein paar Mal getroffen. Wir haben gemerkt, dass wir viele gemeinsame Interessen haben. Wir ticken auch musikalisch sehr ähnlich, benutzen zum Beispiel beide gerne viele verschiedene Instrumente und Klangfarben auf unseren Alben. Eine gewisse Nähe ist also vorhanden. **Würden Sie auch mit jemandem die Bühne teilen, zu dem Sie keine künstlerische Nähe haben? Etwa mit einem typischen deutschen Radiodudler à la Mark Forster oder Andreas Bourani?**Man müsste sich fragen, wo man sich dann trifft. Wenn man sich beim zu spielenden Material auf etwas einigen kann, bin ich immer offen für spontane Begegnungen. Gegensätze auf die Bühne zu bringen, kann ja durchaus spannend sein. Interview: Erik Brandt-Höge Das Elbjazz findet am 1.+2. Juni an unterschiedlichen Orten statt. Michael Wollny Trio spielt am 1.6. auf der Hauptbühne Blohm+Voss um 21 Uhr.Es ist fast die Definition von einem perfekten Sonntag. Frühstück (im Bett) und das neue Lieblingsbuch. Das Bett gibt es hier leider nicht, aber immerhin die neusten Empfehlungen aus dem Büchereck Niendorf. Egal was ihr gerne lest, ob Thriller, Romanze oder Sachbuch, hier bekommt ihr sicher einen heißen Tipp für ein neues potenzielles Lieblingsbuch. Ihr könnt auch selbst eure Lieblingsbücher vorstellen und sie den anderen Leseratten empfehlen.

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