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Unsplash / Tina Guina
Neugraben

"Neugraben fairändern": Initiative für Fair-Trade-Produkte

Ist ein Produkt mehr wert als der Mensch, der es hergestellt hat, läuft etwas gewaltig schief. Die Initiative "Neugraben fairändern" setzt sich deshalb für Fair-Trade-Produkte im Stadtteil ein.


Die Initiative "Neugraben fairändern" hat sich hohe Ziele gesetzt. Bis 2020 soll der faire Handel im Stadtteil so weit verbreitet sein, dass sowohl private Haushalte als auch öffentliche Einrichtungen regelmäßig Fair-Trade-Produkte kaufen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass fairer Kaffee, Kakao, Zucker und Co. in Neugraben leicht zu beziehen sind. Deshalb will "Neugraben fairändern" die Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte im Viertel erweitern. Ihren Teil trägt die Initiative mit dem Fairkauf bei. Die Verkaufsstelle direkt am Marktplatz Neugraben (Marktpassage 1) im Foyer der Sozialstation Süderelbe des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) öffnet dienstags und donnerstags von 9 bis 14 Uhr ihre Türen. Dann können die Einwohner dort Lebensmittel, Kunsthandwerk und kleine Souvenirs aus fairem Handel erwerben.

Global denken, lokal handeln in Neugraben

Ansonsten setzt "Neugraben fairändern" auf Aufklärung, Information und Sensibilisierung, die das Bewusstsein für globale Zusammenhänge in Neugraben stärken sollen. Globales Lernen ist der Schlüssel: Unterstützung des Einzelnen bei der Orientierung in der globalisierten Weltgesellschaft ist ein Ziel, aber auch das Vorantreiben einer humanen und gerechten Weltgesellschaft. Wenn ihr mehr über die 2011 ins Leben gerufene Initiative der Evangelisch-Lutherischen Michaelis-Kirchengemeinde in Neugraben erfahren möchtet, könnt ihr eines ihrer monatlichen Treffen besuchen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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