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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) /Axel Kirchhof
Winterhude

Neues Zentrum am UKE hilft Geflüchteten

Hilfe für Geflüchtete: Am UKE entsteht gerade ein Zentrum, dass traumatisieren Flüchtlingen psychologische Betreuungsangebote vermitteln soll.


Das Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf ist wie eine eigene, kleine Stadt. Auf 34 Hektar Fläche – rund 48 Fußballfeldern – gehen hier jeden Tag über 10.000 Mitarbeiter an die Arbeit. Damit ist das UKE einer von Hamburgs größten Arbeitgebern. 100 Operationen finden täglich auf dem Klinikgelände statt, das Klinikpersonal versorgt 1.058 Patienten in 80 verschiedenen Kliniken. Eine davon ist: Die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Phsychotherapie.

Psychologische Betreeungsangebote für Geflüchtete am UKE

Von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie gibt es gerade richtig gute Nachrichten. Seit Juli baut die Klinik ein hamburgweites koordinierendes Zentrum auf, das künftig traumatisierten Geflüchteten helfen soll. Die Menschen, die in der Koordinierungsstelle Hilfe finden, haben vor und auf ihrer Flucht oft Gewalt erfahren und brauchen aufgrund von Traumafolgen psychosoziale und psychotherapeutische Unterstützung. Für sie soll das neue Zentrum eine Anlaufstelle sein: Hilfesuchende Geflüchtete sollen sich hier beraten und teilweise auch behandeln lassen können. Die Mitarbeiter vor Ort sammeln außerdem Hilfs- und Beratungsangebote, die es in Hamburg bereits gibt, und können die Patienten so an passendeEinrichtungen vermitteln.

UKE-Zentrum für Geflüchtete: Es geht gerade erst los

Finanziert wird das Projekt von der Sozialbehörde und der Gesundheits- und Wissenschaftsbehörde mit fast einer Million Euro jährlich. Weil das UKE den entsprechenden Zuschlag aber gerade erst erhalten hat, steckt das Projekt bis jetzt noch in den Kinderschuhen. In Zukunft wird das Traumazentrum eine eigene Adresse außerhalb des UKE-Geländes und mitten in der Stadt bekommen. So ist es als Koordinierungs- und Beratungsstelle für die Geflüchteten leicht zugänglich.

Auch sie arbeiten im Krankenhaus: die Klinik-Clowns

Kinder haben oft mit Klinikaufenthalten zu kämpfen. Damit sie die Umgebung und ihre Krankheit für einen Moment vergessen können, bekommen sie ganz besonderen Besuch: Ein Tag im Leben eines Klinik-Clown in Hamburg.

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