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Gruner und Jahr Gebäude
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Neustadt

Neuer Investor, neue Pläne: G+J-Gebäude soll öffentlich zugänglich werden

Wer mit der U3 fährt, kennt sie: die Gebäudegruppe von Gruner + Jahr am Baumwall. Mit den Bullaugen, Brücken und Balkonen à la Schiffsreling hat die Baukonstruktion etwas Nautisches. 2024 will der Verlag in die HafenCity umziehen. Was für den alten Standort geplant ist, lest ihr bei kiekmo.


Privat heißt in diesem Falle öffentlich

Doch wer ist nun der neue Investor? Verraten wir: Es handelt sich um das US-amerikanische Immobilienentwicklungsunternehmen Tishman Speyer, das einige konkrete Pläne hegt. Im Interview mit der "Hamburger Morgenpost" verriet Deutschland-Chef Florian Reiff, dass das Gebäude besser in seine Umgebung integriert werden solle. Direkt an der Michelwiese, zwischen Hamburgs bekanntester Kirche und der Elbphilharmonie gelegen, ist der Standort schließlich für Hamburger aus den Vierteln Neustadt, St. Pauli und HafenCity gut zu erreichen. Dazu ist der Komplex durch die Haltestelle Baumwall exzellent angebunden. Zu besagter Integration gehört, das Gebäude der Allgemeinheit zu öffnen. Reiff spricht von einer Markthalle für lokale Hersteller und Gastronomie, die gut an das Portugiesenviertel anschließe. Insgesamt bietet der Bau rund 100.000 Quadratmeter Nutzfläche.

G+J-Gebäude: Modernisierung und Wohnungsbau

Da der Komplex unter Denkmalschutz steht, ist eine Modernisierung nur bedingt möglich. Tishman Speyer plant nichtsdestotrotz eine Öffnung der Grundrisse in den oberen Etagen, die als Unternehmensstandort für den globalen Markt angeboten werden sollen. Zudem steht eine energetische Sanierung an. Auf den jetzigen Parkplätzen plant der Immobilienentwickler in Abstimmung mit der Stadt Wohnungen. Baustart kann frühestens 2024 sein – denn erst dann erfolgt der Umzugs des Verlags in die HafenCity, in einen Neubau am Lohsepark.

Noch mehr spektakuläre Gebäude in Hamburg

Das G+J-Gebäude ist schon ungewöhnlich, aber unsere Stadt hat noch mehr abwechslungsreiche Architektur zu bieten. Diese spektakulären Gebäude in Hamburg können zum Beispiel locker mithalten. Und auch diese besonders hässlichen Bauwerke Hamburgs haben doch ihren ganz eigenen Charme.

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