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Unsplash / JC Gellidon
St. Pauli

Neuer Corona-Test in Hamburg: Gurgeln statt Stäbchen

Bald soll es auf dem Spielbudenplatz auf St. Pauli eine neuartige Corona-Teststation geben. Was es damit auf sich hat, lest ihr bei kiekmo.


Wer schon einen Corona-Test hinter sich hat, weiß: Der Rachen- und Nasenabstrich ist alles andere als angenehm. Der Hamburger Unternehmer Axel Strehlitz will nun eine neue Methode auf den Spielbudenplatz bringen, mit der Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus erkannt werden sollen. Laut Robert-Koch-Institut sei das Verfahren noch zu wenig verbreitet, als dass sich verbindliche Aussagen über seine Zuverlässigkeit treffen lassen könnten. Die Hamburger Sozial- und Gesundheitsbehörde betonte, es handele sich beim Ergebnis des Gurgel-Tests wie bei den Schnelltests nur um eine Momentaufnahme.

So funktioniert der Gurgel-Test

Wer sich per Gurgel-Test auf das Coronavirus testen lassen möchte, muss sich zuvor dafür anmelden und bekommt ein Zeitfenster zugewiesen. Vor Ort muss die zu testende Person eine Minute lang gründlich mit einer Kochsalzlösung gurgeln und diese anschließend in einen Becher spucken. Die Flüssigkeiten werden dann im Labor per PCR-Verfahren auf eine Infektion geprüft. Der Gurgel-Test funktioniert also anders als die neuen Schnelltests, soll aber eine zügige, unkomplizierte und günstige (circa 25 Euro) Alternative bieten – beispielsweise, wenn ein Elternbesuch ansteht. Das Testergebnis landet per App auf eurem Handy und wird bei positivem Befund direkt ans Gesundheitsamt weitergegeben.

Jetzt müssen wir nur noch auf die Fertigstellung der App warten, bevor die Gurgel-Test-Station an den Start gehen kann.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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