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Szene aus Faking Hitler mit Lars Eidinger
RTL / Martin Valentin Menke
Hamburg

Neue Serie über Hamburger Medienskandal: "Faking Hitler"

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Eine neue hochkarätig besetzte Serie erzählt die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher. Die Hauptrollen besetzen Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu.

Von dem Skandal rund um die gefälschten Hitler-Tagebücher habt ihr bestimmt gehört oder gelesen oder sie sogar selbst mitbekommen. Wir reisen nochmal kurz in die Vergangenheit: Am 25. April 1983 veröffentlicht das Magazin der STERN eine echte Sensation. Es sind die Tagebücher von Hitler! Das Problem ist nur: Es handelt sich um Fälschungen und das kommt nur wenige Tage später heraus. Der Vorfall geht in die Geschichte ein als einer der größten Medienskandale der Nachkriegszeit. Von eben diesem handelt die neue Serie "Faking Hitler", die am 30. November 2021 bei RTL+ startet.

Seriencover von Faking Hitler
RTL

"Faking Hitler": Das sind die Hauptfiguren

Der Sechsteiler ist eine fiktionalisierte Verfilmung der Ereignisse. Lars Eidinger spielt den STERN-Reporter Gerd Heidemann, der dringend mal wieder eine richtig gute Geschichte braucht. Moritz Bleibtreu verkörpert den Kunstfälscher Konrad Kujau, der etwas anderes braucht: Geld. Ihm kommt die Idee, Hitlers Tagebücher zu schreiben und zu verkaufen. Reporter Gerd Heidemann bekommt Wind davon und wittert seinen großen Coup. Unbedingt will er die Tagebücher für den STERN kaufen. Obwohl es Zweifel an der Echtheit der Bücher gibt, will man sie lieber früher als später veröffentlichen... Ein zweiter Erzählstrang beschäftigt sich mit der Jungredakteurin Elisabeth Stöckel, gespielt von Sinje Irslinger, die von dem jüdischen Investigativ-Journalisten Leo Gold mit der NS-Vergangenheit ihres Vaters erpresst wird. Gold will mit ihrer Hilfe die Veröffentlichung der Hitler-Tagebücher verhindern.

RTL / Wolfgang Ennenbach

Neue Serie inspiriert von preisgekröntem Podcast

Neben dem historischen Stoff werden in der Serie auch aktuelle Themen wie Fake News, die Verharmlosung des Nationalsozialismus sowie die Verführbarkeit von Menschen verarbeitet. Sie ist übrigens inspiriert vom Podcast "Faking Hitler – die wahre Geschichte der Hitler-Tagebücher" des STERN. In diesem wird der Fall anhand von Original-Tonbandaufnahmen journalistisch aufgearbeitet. Für alle Unentschlossen kommt hier noch der Link zum Trailer von "Faking Hitler". Schauspielerisch dürfte die Serie bei der Besetzung allemal sehenswert sein. 

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Quellen zum Text: