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HOCHBAHN
Hamburg

HVV-Tickets: Die neuen Fahrkartenautomaten gehen in Betrieb

Jetzt wird’s ernst: Die Praxistestphase der neuen Fahrkartenautomaten hat begonnen. Die Hochbahn hat ihren ersten Prototyp an der U-Bahn-Station Barmbek aufgestellt. Weitere Haltestellen folgen.


Im Mai wurden die Fahrkartenautomaten der neuen Generation bei der Eröffnung des HVV-Flagshipstores im Hamburger Hauptbahnhof vorgestellt. Jetzt startet der Testbetrieb. Ein Automat steht bereits am Barmbeker Bahnhof, Ende Mai geht es mit den U-Bahnhaltestellen Kellinghusenstraße und Hoheluftbrücke weiter.

HVV-Karten neu und digital an den Self-Service-Terminals

Die sogenannten Self-Service-Terminals unterscheiden sich deutlich von den bisher bekannten Fahrkartenautomaten. Neu ist: unter anderem die Optik. Der Automat erinnert an ein riesiges Smartphone mit großzügigem Display. Über diesen werden euch ab sofort mögliche Fahrtziele in der Umgebung angezeigt. Dank der Touch-Screen-Funktion könnt ihr den Stadtplan bewegen und euch so die beste und schnellste Verbindung anzeigen lassen. Außerdem könnt ihr an den neuen Fahrkartenautomaten nicht nur mit Bargeld – inklusive 50 und 100 Euro-Scheinen –, sondern auch mit Debit- und Kreditkarten zahlen. Selbst Zahlungen via Smartphone und HVV-Card sind möglich. In naher Zukunft ist zudem geplant, dass ihr euch bei Problemen direkt mit den Mitarbeitern der Hochbahn über Video-Chat in Verbindung setzen könnt.

Probezeit läuft bis Sommerende 2019

Die erste Inbetriebnahme der neuen Fahrscheinautomaten bei der Eröffnung der HVV-Servicestelle zeigte, dass noch nicht alles so rund läuft wie erhofft. Daher wird die bis Ende des Sommers 2019 angesetzte Testphase nun genutzt, um mögliche Fehler aufzuzeigen und zu verbessern. Geplant ist, nach Ablauf des Probetriebs mehr als 200 der alten Fahrkartenautomaten gegen die neuen auszutauschen. Übrigens: Die Kosten der Modernisierung belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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