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Shutterstock/Taras Kolomiyets
St. Georg

Erst Kiez, jetzt Hansaplatz: Glasflaschenverbot ab Sommer 2019

Nachdem Glasflaschen auf dem Hansaplatz in St. Georg vermehrt als Tatwaffen Einsatz fanden, soll ab Spätsommer 2019 ein Glasflaschenverbot gelten. Zuvor hatte das Konzept auf dem Kiez Erfolg gezeigt.


Auf dem Hansaplatz und in Teilbereichen der angrenzenden Nebenstraßen soll ab dem Spätsommer 2019 ein Glasflaschenverbot gelten. Das hat der rot-grüne Senat entschieden, und unterstützt damit ein Anliegen der Anwohner. Bis das Gesetz in Kraft tritt, dauert es noch etwas: Nach der Sommerpause soll die Bürgerschaft den Gesetzesentwurf beschließen. Bisherigen Informationen zufolge sieht dieser Entwurf ein Verbot für Glasflaschen an allen Wochentagen zwischen 17 und 6 Uhr morgens vor. Die Behältnisse dürfen in diesen Zeiträumen weder verkauft noch mitgeführt werden. 2009 trat eine ähnliche Sicherheitsmaßnahme auf dem Kiez in Kraft. Dort gilt das Glasflaschenverbot Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 22 bis 6 Uhr in der Früh. Das Anliegen für den Hansaplatz scheiterte im ersten Anlauf vor vier Jahren.

Glasflaschenverbot ist nicht die einzige Sicherheitsmaßnahme

Der Hansaplatz im Stadtteil St. Georg nahe desHamburgerHauptbahnhofs gilt als Brennpunkt der Kriminalität in der Hansestadt. Für das Jahr 2018 verzeichnete die Polizei für den Platz 49 Delikte mit Glasflaschen. Das neue Verbot soll die Sicherheit, auch für Passanten und Anwohner, erhöhen. Zudem könnte das Gesetz herumliegende Scherben als Gefahrenquelle für Hunde und Kinder bannen oder zumindest reduzieren.Neben dem Verbot soll eine Videoüberwachung den Hansaplatz ab Sommer 2019 sicherer machen. Mit der Unterstützung von 16 Kameras kann die Polizei dann brenzlige Situationen auf dem Hansaplatz erkennen und Straftaten bestenfalls verhindern.

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