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Hamburg, Elbe, Fischmarkt, Hafen
Unsplash / Dirk Heiss
Hamburg

Sicheres Hamburg: Kriminalitätsrate der Hansestadt sinkt weiter

Alice von der Laden
Alice von der Laden

Das Leben an Alster und Elbe wird immer sicherer. Laut einer aktuellen Studie liegt die Zahl der Straftaten auf einem Rekordtief, das seit 1979 nicht erreicht wurde. Doch nicht in allen Bereichen nimmt die Kriminalitätsrate ab. kiekmo verrät euch mehr.

Jährlich schauen sich Politik und Polizei die Kriminalitätsrate der Hansestadt an. Innensenator Andy Grote (SPD) freut sich auch 2021 wieder über einen Rückgang der Straftaten, nachdem schon 2020 die Rate um 3,5 Prozent auf rund 200.000 Fälle zurückgegangen ist. Die genauen Zahlen für das Jahr 2021 werden erst im Laufe des Frühjahrs veröffentlicht, doch wir können uns bereits über einen weiteren Rückgang erfreuen. 

Weniger Kriminalität dank Corona

Lockdown, Homeoffice und Sperrstunde sorgten schon 2020 für ein Ausnahmejahr was die Kriminalität betraf. "Mehr Abstand, Kontaktreduzierung, keine großen Veranstaltungen – das hat zu Rückgängen geführt, unter anderem bei Taschendiebstählen“, erklärt Senator Grote. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den vergangen zwei Jahren erheblich zurückgegangen und befindet sich derzeit auf einem Rekordtief. 2021 gab es rund 2.000 Einbrüche, noch vor fünf Jahren waren es mehr als 9.000 Fälle pro Jahr. Während im vergangenen Jahr noch ein Anstieg der Fälle von häuslicher Gewalt verzeichnet werden musste, war die Zahl der Fälle 2021 wieder rückläufig.

Anstieg der Betrugsfälle im digitalen Bereich

Einige Bereiche verzeichnen seit dem Ausbruch der Pandemie jedoch einen Anstieg der Kriminalitätsrate. So stieg die Zahl der Fahrraddiebstähle 2020 um 20,7 Prozent auf 14.500 Fälle, die Aufklärungsrate liegt hier lediglich bei drei bis vier Prozent. 2021 verzeichnet sich vor allem im digitalen Bereich ein Anstieg der Betrugsfälle. Kreditwarenbetrug, Schockanrufe, Ebay-Betrugsfälle, Hass-Kriminalität in sozialen Medien, Kinderpornographie und andere Betrugsdelikte im Web nehmen zu. 

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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