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Hamburg

Keine Expressfähren auf der Linie 62: Wann kommt endlich Verstärkung?

Viele Berufspendler wünschen sich eine Expressverbindung auf der Fährlinie 62 zwischen Landungsbrücken und Finkenwerder. Diesem Vorhaben hat die Hamburger Verkehrsbehörde nun eine Absage erteilt.


Die Idee für eine Expressverbindung ist durch die Überlastung der Linie 62 entstanden, die sowohl Berufspendler als auch Touristen jeden Tag intensiv nutzen. Die vollen Fähren müssen deshalb regelmäßig Passagiere an den Anliegern stehen lassen. Besonders ärgerlich für Menschen, die auf dem Weg von und zur Arbeit darauf angewiesen sind. Als Form des Protests hatte sich eine Initiative gebildet, die mit einer Online-Petition Druck auf die Bürgerschaft machen wollte. Sie forderte eine Expresslinie mit nur einem Halt in Neumühlen/Övelgönne, um die Linie 62 zu entlasten. Ein weiterer Vorschlag: Alle Passagiere sollten in Finkenwerder aussteigen, damit Touristen nicht einfach "sitzen bleiben" und die Plätze für wartende Fahrgäste blockieren.

Zehn-Minuten-Takt als Lösung?

Die Verkehrsbehörde möchte dieses Anliegen jedoch nicht priorisieren und sieht einige Nachteile. So gäbe es bei der Expressverbindung kaum Möglichkeiten, auf Busse und andere Verkehrsmittel umzusteigen. Die Stadt favorisiert daher einen erhöhten Takt von zehn Minuten, der 2022 umgesetzt werden könnte. Voraussetzung dafür sind allerdings zusätzliche Fähren.

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