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Unsplash / kyo azuma
Hamburg

Immer mehr Schüler: Hier investiert Hamburg in seine Schulen

Hamburg investiert mehr als vier Milliarden Euro in seine Schulen. Muss die Stadt auch, denn die Schülerzahlen steigen rasant. Hier kommen acht Beispiele, wo 2020 gebaut wird.


Eine neue Schule für die Mitte Altona

Der Grundstein ist gelegt. Zu den spektakulärsten Projekten Hamburgs zählt der Neubau der Kurt-Tucholsky-Stadtteilschule in der Mitte Altona. Auf sechs Geschossen werden bald etwa 1.100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Pausenflächen gibt's auf dem Dach des Neubaus, zusätzlich nutzt die Schule Flächen im Park als Schulhof. Fertig soll alles 2021 sein. Investiert werden 50 Millionen Euro.

In Osdorf wächst die Geschwister-Scholl-Stadteilschule

Auch in Osdorf rollen die Bagger. Dort könnt ihr den Neubau der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule in die Höhe wachsen sehen. Satte 36 Millionen Euro lässt sich die Stadt das Projekt kosten. Für das Geld gibt es einen dreistöckiges Gebäude mit vielen Flügeln Plus moderne Sporthalle und Mensa. Die Schule soll 2021 bezugsfertig sein. Und mit neuem pädagogischem Konzept an den Start gehen.

Lurups neue Stadtteilschule soll im Sommer fertig sein

Der Neubau der Stadtteilschule Lurup zur sechszügigen Sekundarstufe liegt in den letzten Zügen. Auf dem Grundstück zwischen Flurstraße und Luruper Hauptstraße entsteht ein Bau mit rund 14.000 Quadratmetern Grundfläche. Der gut zwölf Meter hohe Neubau verfügt über drei Stockwerke mit 36 Klassenzimmern. Ursprünglich sollte das neue Gebäude bereits im Sommer 2019 eingeweiht werden. Es kam aber zu Störungen im Bauablauf. Jetzt soll im Sommer 2020 alles fertig sein. 35 Millionen Euro werden investiert.

Die HafenCity macht Schule

Hamburgs HafenCity wächst und wächst. 2.800 Wohnungen sind zwischen Sandtorkai und Elbbrücken fertig. So um die 1.300 kommen demnächst hinzu. Da macht es schon Sinn, auch an die Bildung zu denken, oder? Der Neubau der Grundschule am Baakenhafen soll 2021 an den Start gehen. 20,5 Millionen Euro kostet das Projekt.

Gebaut wird auch auf der anderen Seite der Elbe

Auch die Harburger Bildungseinrichtungen werden ausgebaut. Dabei springen zwei neue Grundschulen raus. Sie werden dort einziehen, wo die Lessing-Stadtteilschule im Januar 2019 ausgezogen ist. Am Hang des Schwarzenbergs werden gerade die Gründerzeitbauten umfassend modernisiert. Der Unterricht startet voraussichtlich zum Schuljahr 2021/22.

In Heimfeld rollen ab Sommer die Bagger

Hat ein bisschen gedauert, bis Schüler, Eltern und Kollegium der Grundschule am Kiefernberg sich über grünes Licht für den Ausbau freuen durften. Im Sommer 2020 soll es jetzt endlich losgehen. Für 16 Millionen Euro wird es eine neue Mensa geben. Dazu kommen Klassenhäuser und eine Sporthalle. Auch die Verwaltung bekommt neue Räume. Wird aber so zwei Jahre dauern.

Eine Schule wie ein Bauernhaus? Passt doch – in Kirchwerder

Architektonisch rockt der Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder auf jeden Fall. Oder habt ihr schon mal eine Bildungseinrichtung gesehen, die wie ein Bauernhaus aussieht? Gut, eine billige Scheune wird das nicht. Vorbild ist ein traditionelles Langhaus, das in den Vier- und Marschlanden vorkommt. Kostenpunkt: 31 Millionen Euro. 2023 soll die neue Schule stehen.

Und auch das Kult-Gymnasium in Rotherbaum bekommt ein Lifting

Das in die Jahre gekommene Hauptgebäude des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums wird schon seit Sommer 2019 saniert. Für die Schüler bringt das Belastungen mit sich. Sie müssen zum Teil nach Altona pendeln. 2021 soll in dem kultigen Backsteinbau alles wieder rund laufen.

Hamburg sucht Namen für 44 neue Schulen

Insgesamt will die Stadt mehr als 40 neue Bildungsstätten bauen. Und die wollen natürlich benannt werden! Die Stadt hat darum einen Ideenwettbewerb gestartet: Hamburg sucht Namen für 44 neue Schulen.

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