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Unsplash/Lexi Ruskell
Hamburg

Hilfe in Corona-Zeiten: Hansa-Taxi kauft für Risikogruppe ein

Hamburgs Taxifahrer stellen sich der Corona-Krise und richten einen Einkaufs- und Bringdienst für die Risikogruppe ein. Wir verraten euch, wie der Service funktioniert.


Solidarität und gegenseitige Hilfe in der Corona-Krise: Hamburgs Taxifahrer haben sich etwas einfallen lassen, um in dieser schwierigen Zeit einen Beitrag zu leisten. Ihr Angebot: ein Einkaufs- und Bringdienst für die Risikogruppe.

Einkaufsservice für besonders Gefährdete

Auch in Hamburg sind einige Menschen durch das Corona-Virus besonders gefährdet. Zur sogenannten Risikogruppe zählen laut dem Robert-Koch-Institut zum Beispiel Personen ab circa 60 Jahren sowie Patienten mit Vorerkrankungen. Sie sollen das Haus derzeit vorsichtshalber nicht verlassen – müssen sich aber weiterhin mit Lebensmitteln versorgen. Eine schwierige Lage, in der die Hamburger Taxifahrer zur Lösung beitragen wollen: Sie bieten einen Bringdienst an. Die Genossenschaft Hansa-Taxi teilt mit: Wenn ihr Lebensmittel aus einem Supermarkt oder Medikamente aus der Apotheke bestellen wollt, ruft ihr einfach ein Taxi und übergebt dem Fahrer euren Einkaufszettel und Geld. Der Taxifahrer kehrt samt Einkauf zurück und rechnet mit euch den Einkauf und die Taxifahrt zum Normaltarif ab. Es gibt auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Nachbarn für einen größeren Einkauf zusammentun.

Taxigewerbe von Corona-Krise stark betroffen

Der Bringdienst ist eine gute Idee – nicht nur aufgrund des gegenseitigen Supports, der Hamburg während der Corona-Krise zusammenrücken lässt. Auch geschäftlich eröffnet sich so zumindest eine kleine Möglichkeit, Aufträge zu generieren. Denn das Taxigewerbe ist von der Krise stark betroffen. Wer den Bringdienst bucht, erhält also nicht nur Hilfe, sondern unterstützt damit gleichzeitig Hamburgs Fahrer.

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