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Engel, beten, Hamburg, Kloster
Anna Ewa Bieniek/Shutterstock
Finkenwerder

Hamburgs Nonnenkloster: Karmelzelle von der Menschwerdung

Die Karmelzelle von der Menschwerdung ist Hamburgs einziges Nonnenkloster. Die Schwestern dort beten aber nicht nur allein für sich. Auch Besucher können an den "Stille-Tagen" im Kloster Ruhe finden.


1999 kamen die ersten drei Karmeliter-Schwestern aus Hessen nach Hamburg. In St. Petrus in Finkenwerder gründeten sie ihre Karmelzelle. Seit 2014 ist das kleine katholische Kloster selbstständig und beherbergt nicht nur die zugehörigen Nonnen hinter seinen Mauern, sondern immer wieder auch Besucher und Tagungsgruppen. Im Rahmen der "Stille-Tage" leiten die Schwestern Interessierte im inneren Gebet und der Schweigemeditation an. Kirchlich gebunden sein muss dafür übrigens niemand.

Stille und Einsamkeit sind die Kernelemente

Stille, Einsamkeit und Armut stellen einige der wichtigsten Kernelemente der Lebensart der Karmeliter-Schwestern dar. Der Alltag dreht sich vor allem um die Versorgung der Gäste, geistliche Begleitung, das eigene Gebet und die Vorbereitung der Liturgie. Gebetet wird dreimal täglich: morgens, mittags und abends. Zusätzlich gibt es am Morgen und Abend noch je eine Stunde schweigende Meditation als inneres Gebet. Die Gebetszeiten sind grundsätzlich offen für alle, die teilnehmen möchten. Sie finden täglich außer mittwochs statt, um 8 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr. Das innere Gebet gibt es morgens von 7 bis 8 Uhr und abends von 17:30 bis 18:30 Uhr (außer dienstags). Montags und freitags wird zusätzlich um 19 Uhr eine Eucharistiefeier angeboten, ebenso wie sonntags um 10 Uhr.
Infos: Karmelzelle von der Menschwerdung, Norderkirchenweg 71, 21129 Hamburg

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