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Hamburger Hafen
Unsplash / Patrick Rosenkranz
Hamburg

Hamburger Hafenbilanz: Steigende Zahlen, unsichere Aussichten

Alice von der Laden
Alice von der Laden

Die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2021. Rund 128,7 Millionen Tonnen Seegüter wurden im vergangenen Jahr durch den Hamburger Hafen umgelegt. Doch im Hinblick auf den Ukraine-Krieg können Probleme entstehen.

Nach dem erheblichen Einbruch der Zahlen aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 kann die Hamburg Port Authority (HPA) wieder aufatmen. Ein Plus von gut zwei Prozent, insgesamt rund 128,7 Millionen Tonnen Seegüterumschlag, erreichten die Mitarbeitenden des Hafens im vergangenen Jahr. 8,7 Millionen 20-Fuß Standardcontainer wurden demnach 2021 umgelegt. Damit sind die Zahlen zwar noch nicht auf dem Vorkrisenniveau, doch auf einem durchaus positiven Weg. 

Mit der Fertigstellung der Elbvertiefung können seit Anfang des Jahres noch größere Frachtschiffe in den Hamburger Hafen einlaufen, die wiederum mehr Container transportieren. Sogenannte Megamax-Schiffe können mit bis zu 24.000 Standardcontainern beladen werden und durch die Vertiefung der Elbe einen Tiefgang von bis zu 1,9 Metern haben.

Sanktionen gegen Russland betreffen Hamburger Hafen

Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und den damit einhergehenden Sanktionen gegen Russland stehen dem Hafen jedoch unsichere Zeiten zuvor. Derzeit gibt es sieben aktive Transportwege zwischen Hamburg und Sankt Petersburg und drei weitere zwischen der Hansestadt und Kaliningrad. Etwas Konkretes steht jedoch noch nicht fest; weder ob jene Liniendienste weiter befahren werden, noch welche Unternehmen aus Hamburg betroffen sind. Russischen Schiffen droht jedoch ein Einlaufverbot in Häfen der EU, wie am Sonntag in Brüssel kommuniziert wurde. Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann ist sich sicher: "Das wird Auswirkungen haben."

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit. 

Quellen zum Text: