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Skyline New York City bei Nacht
Unsplash / Jason McCann
Rotherbaum

Zum Gedenken an die Opfer: Hamburg bekommt ein 9/11-Mahnmal

Fast genau 20 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September gedenkt Hamburg der Opfer mit einem Mahnmal. Was geplant ist, lest ihr hier.


Dicke Rauchschwaden über New York City, Menschen, die in Panik fliehen, und die Zwillingstürme des World Trade Centers, die in sich zusammenstürzen wie ein Kartenhaus. Die Bilder, die am 11. September 2001 um die Welt gingen, haben sich bei vielen Menschen tief ins Gedächtnis gebrannt. Und doch jährt sich der Tag der Terroranschläge, die fast 3.000 Menschen das Leben kosteten, bereits zum 20. Mal.

Zwei Gedenktafeln dienen als Mahnmal

Zum Gedenken an die Opfer hat Hamburg nun ein Mahnmal bekommen, das am 10. September 2021 im Beisein von Bürgermeister Peter Tschentscher, US-Generalkonsul Darion Akins und der ehemaligen US-Generalkonsulin Susan Elbow (2001 im Amt) enthüllt wurde. Kein Ort könnte dafür wohl passender sein als das US-amerikanische Generalkonsulat am Alsterufer. Zwei Bronzeplatten, die später auf einem Granitstein angebracht werden, sollen auf dem Grünstreifen vor dem Gebäude an den wohl dunkelsten Tag in der jüngeren Geschichte der USA erinnern. In deutscher und englischer Sprache steht dort geschrieben: "In Verbundenheit und Freundschaft unserer Stadt mit den Vereinigten Staaten von Amerika gedenken wir der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 in New York, Washington und Pennsylvania." Zur Erinnerung: Nachdem Terroristen zwei Flugzeuge in den Nord- und Südturm des New Yorker World Trade Centers gesteuert hatten, krachte eine weitere Maschine in das Pentagon bei Washington, D.C.. Ein weiterer Flieger wurde bei Shanksville, Pennsylvania, zum Absturz gebracht.

Die Attentäter planten ihre Anschläge in Hamburg

Mit den Gedenktafeln möchte die Stadt erneut ihre Anteilnahme und Solidarität zum Ausdruck bringen. "Hamburg steht fest zur transatlantischen Partnerschaft", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher. Im Zusammenhang mit 9/11 erlangte die Stadt international traurige Bekanntheit. Denn in der Marienstraße in Harburg hatten einige der Selbstmordattentäter gelebt. Dort plante die islamistische Terrorzelle mehrere Jahre lang die Anschläge.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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