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Kontaktverfolgung: Hamburg erwirbt Lizenz für die luca-App

Hamburg hat eine Lizenz für die luca-App erworben, mit der Nachverfolgungen von Corona-Kontakten deutlich einfacher werden sollen. Was das genau bedeutet, erfahrt ihr bei kiekmo.


Hamburg will im Kampf gegen die Corona-Pandemie, wie viele andere Bundesländer auch, zukünftig auf die neu entwickelte luca-App setzen. Die Stadt hat eine Lizenz für die Anwendung erworben, die eine bessere Nachverfolgung von Corona-Kontakten ermöglichen soll. Die Kosten für den Kauf und den Betrieb liegen laut NDR 90,3 bei 615.000 Euro für ein Jahr.

Was kann die luca-App?

Erinnert ihr euch daran, was für eine Zettelwirtschaft es letztes Jahr im Sommer war, wenn wir im Restaurant essen oder eine Veranstaltung besuchen wollten? Nur wenige Betriebe hatten ein QR-Code-System zum Ein- und Auschecken bereitgestellt, viele setzten bei der Kontaktverfolgung auf Stifte und Papierlisten. Die luca-App will diesen Vorgang nun weitläufig digitalisieren, um Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Und so funktionierts: Ihr gebt eure persönlichen Daten einmalig in der Anwendung ein, diese werden verschlüsselt und zu anonymen, ständig wechselnden QR-Codes. Wenn ihr eine Einrichtung besuchen wollt, scannt der Betreiber entweder euren QR-Code oder ihr scannt den Code der Location. Die Kontaktdatenübermittlung erfolgt dabei durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Allein die Gesundheitsämter sind dazu berechtigt, die Daten über das luca-System bei Gastgebern oder Usern anzufordern. Entwickelt wurde die luca-App übrigens unter anderem von Sänger Smudo und dem Rest der Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier, weiteren Kulturschaffenden und der Culture4life GmbH.

Wann können die Bürger die luca-App in Hamburg nutzen?

Schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, luca im App Store und bei Google Play runterzuladen. Wann konkret die Hamburger die Anwendung tatsächlich offiziell in der Hansestadt nutzen können, ist jedoch noch unklar. Derzeit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, damit die luca-App auch die Hamburger Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen kann. Dazu ist unter anderem eine Einrichtung von Schnittstellen notwendig. Wichtig: Eine Nutzungspflicht soll es laut Senat nicht geben, der Einsatz der luca-App ist für Privatpersonen und Betreiber auf freiwilliger Basis.

Auch bei der offiziellen Corona-Warn-App tut sich was. Mit dem neuesten Update soll die Anwendung ebenfalls eine Funktion bekommen, mit der man über einen QR-Code bei Locations und Events einchecken kann. Derzeit beschränkt sich die Nachverfolgung auf die Konnektivität mit anderen Geräten via Bluetooth.

Überblick verloren? Die wichtigsten Infos zu Corona in Hamburg auf einen Blick

Welche Corona-Regeln in Hamburg aktuell gelten, lest ihr bei kiekmo. Wir updaten unseren Artikel regelmäßig für euch, damit ihr auf dem neuesten Stand bleibt. Eine Auswahl an Corona-Teststationen in Hamburg findet ihr ebenfalls bei uns.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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