Direkt zum Inhalt
Shutterstock/Lapa Smile
Winterhude

Haben in der Gertigstraße demnächst Fahrräder Vorrang?

Viel Verkehr, wenig Platz und Unfälle: Damit sich das in der Gertigstraße in Winterhude bald ändert, soll diese zur Fahrradstraße umgebaut werden. Was genau für wann geplant ist, verrät euch kiekmo.


Als zentrale Verbindungsstraße zwischen Barmbeker Straße und Mühlenkamp nutzen sowohl viele Fußgänger als auch Rad-, Motorrad- und Autofahrer die Gertigstraße in Winterhude. Das Problem: Die Straße ist eng, auf der Fahrbahn halten und parken immer wieder Pkw und Lieferfahrzeuge. Außerdem sind die Seitenstraßen schlecht einsehbar. Die Folge: Es kommt immer wieder zu Unfällen, vor allem beim Ein- und Ausparken. Damit sich das bald ändert, will die Stadt die Gertigstraße zur Fahrradstraße umbauen. Dafür soll diese in Zukunft Anschluss an die bereits bestehende Veloroute 13 (die von Altona nach Hamm verläuft) haben. Über das Vorhaben und den zeitlichen Rahmen diskutiert und entscheidet der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude.

Was genau ist geplant?

Laut Verkehrsbehörde sollen nicht nur die Radwege auf die Fahrbahn verlegt werden, sondern auch 67 neue Fahrradbügel entstehen und vier Parkplätze in der Straße wegfallen. Für motorisierte Fahrzeuge bedeutet das: Tempo 30 und Fahrräder haben Vorrang. Autos und Motorräder dürfen in der Gertigstraße weiter fahren, nur eben langsamer. Die Umbauarbeiten sollen Ende 2020 beginnen. Kritiker bemängeln unter anderem, dass die Planungen keine Antwort auf die Frage liefern, wie die Veloroute nach der Anbindung der Gertigstraße verlaufen solle.

Baustellen in Hamburg

Wenn ihr wissen wollt, wo aktuell noch gebaut und gewerkelt wird, solltet ihr mal unsere Bauen und Wohnen -Themenseite checken. Aber auch in Sachen Hamburger Verkehr tut sich aktuell einiges.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Mehr lesen über