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Hamburg

5 gute Nachrichten, die im April untergegangen sind

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Wenn wir die News lesen, sehen wir nur schlechte Nachrichten. Dabei geht die ein oder andere gute Nachricht aus Hamburg auch mal unter – leider. Kennt ihr? Dann lest hier, worüber wir uns im letzten Monat freuen konnten.

Läufer schaffen neue Bestzeiten beim Haspa Marathon

Jahr für Jahr beeindrucken uns die Top-Läuferinnen und -Läufer beim Haspa Marathon mit neuen Superzeiten. In diesem Jahr hat der kenianische Läufer Cybrian Kotut den Marathon gewonnen. 2:04:47 Stunden brauchte er für die 42,195 Kilometer lange Strecke. Damit hat er die bisherige Bestzeit um fast eine Minute unterboten. Bei den Frauen machte die Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw das Rennen. Sie absolvierte den Marathon in 2:17:23 Stunden und blieb damit deutlich unter der bisherigen Bestzeit von 2:21:55 Stunden. Ingesamt hatten sich 10.600 Läuferinnen und Läufer für den diesjährigen Haspa Marathon angemeldet.

Im Hirschpark in Blankenese ist eine tierische Sensation zu sehen

Es ist ein seltener und schöner Anblick: Ein weißer Hirsch ist Anfang April vom Klövensteen in den Hirschpark Blankenese gezogen. Der Damhirsch trägt den Namen Hellmut und fällt in der Gruppe der anderen Tiere sofort auf. Während deren Fell braun-grau gefärbt ist, leuchtet Hellmuts Fell in einem hellen Weiß. Der hübsche Junghirsch kam vorletztes Jahr auf die Welt. Ein Albino ist er übrigens nicht. Bei diesen bilden sich aufgrund eines Gendefekts keine Farbpigmente im Körper. Da durch die fehlende Pigmentschicht nur die roten Blutgefäße im Auge sichtbar werden, sieht es immer so aus, als hätten sie rote Augen. Hellmuts Augen dagegen sind blau. Kein Gendefekt, sondern wohl einfach ein kleiner Geniestreich der Natur. 

HSV ist mit dem Werner-Otto-Preis ausgezeichnet worden

Menschen mit Amputationen und Dysmelien (Fehlbildungen) haben es im Sport schwer. Für diese hat der HSV 2021 ein spezielles Trainingsangebot geschaffen. Ein- bis zweimal im Monat können Amputiertenfußballerinnen und -fußballer für je drei Stunden auf der Paul Hauenschild Sportanlage in Norderstedt zusammenkommen und kicken. In der vergangenen Saison fand zudem die erste Amputiertenfußball-Bundesliga statt, an der der HSV zusammen mit den Sportfreunden Braunschweig und Tennis Borussia Berlin als Sportgemeinschaft teilgenommen hat. Für sein Engagement ist der Verein nun mit dem Werner-Otto-Preis ausgezeichnet worden. Geehrt wurden auch der Eimsbütteler TV für seine inklusive Schwimmgruppe und der Norddeutsche Regattaverein für seine Segelangebote für Blinde und Sehbehinderte. 

Über 1 Millionen Menschen besuchten den Frühlingsdom

Nachdem der Dom in den letzten zwei Jahren immer wieder ausfallen musste oder nur unter strengen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden konnte, freuten sich Besucher und Schausteller gleichermaßen über den Frühlingsdom, der fast so stattfinden konnte wie vor der Pandemie. Auch die Besucherzahlen haben ein fast schon prä-pandemisches Level erreicht. 1,2 Millionen Menschen kamen in den letzten Wochen zum Heiligengeistfeld. Zum Vergleich: Den Winterdom, der unter Auflagen stattgefunden hatte, besuchten gut 800.000 Menschen. 

Hamburgs Schwimmbäder bleiben warm

Der Krieg in der Ukraine macht sich nicht mehr nur an den Tanksäulen und im Supermarkt bemerkbar, sondern nun auch in Deutschlands Schwimmbädern. Aus anderen Bundesländern kam in den letzten Wochen die Nachricht, dass die Wassertemperatur in den Schwimmbädern reduziert werde und es nur noch kalte Duschen gebe. Mit dieser Sparmaßnahme soll Engpässen bei der Gaslieferung vorgebeugt werden. Klar: Das Heizen vom Wasser in den Schwimmbecken auf die empfohlenen 26 bis 28 Grad verbraucht viel Energie und ist teuer. Die gute Nachricht kommt zum Schluss: Der Bäderland-Sprecher hat versichert, dass das Wasser hierzulande vorerst warm bleibe.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.