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5 gute Nachrichten aus Hamburg, die im April untergegangen sind

Wenn wir die News lesen, sehen wir nur Covid-19. Dabei geht die ein oder andere gute Nachricht aus Hamburg auch mal unter – leider. Kennt ihr? Dann lest hier, worüber wir uns im April freuen konnten.


Jetzt doch: Schriftzug in der Mö darf bleiben

Zumindest vorerst. Eigentlich sollte der Schriftzug "Wir alle für 1,5 Grad Celsius" der Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future Hamburgs beliebte Einkaufsstraße nur bis zum 19. April zieren. Doch der Bezirk Mitte gab bekannt, dass die Visualisierung des im Pariser Klimaabkommen gesetzten Ziels mindestens bis Mitte August bleiben und uns täglich an selbiges erinnern darf. Hamburg soll bis 2035 klimaneutral agieren. Na denn man tau!

Einzug ins Liebesnest

Erna ist zurück, Fiete im Glück! Besonders alle (Hobby-)Ornitologen wird diese Nachricht freuen. Wenn ihr euch jetzt denkt: "WAS?!" – die Rede ist vom Curslacker Storchenpaar, das seit Anfang April wieder vereint ist. Anfang März war Fiete vorerst allein angerückt, um das Liebesnest am Achterschlag für die Brutzeit herzurichten, damit seine Erna es auch schön bequem hat. Ebenjene Angebetete ist nun angereist und es kann geschnäbelt werden. Wir wollen euch ja keinen Voyeurismus unterstellen, aber: per Nabu-Storchen-Webcam könnt ihr dem gefiederten Paar in den Horst schauen.

Sagt mal, kennt ihr noch Festivals?

Falls nicht: Das sind diese mehrtätigen Livemusikveranstaltungen, die meistens irgendwann zwischen Juni und August unter freiem Himmel stattfinden. Damit zählen sie seit 2020 genau zu den Großveranstaltungen in Hamburg, die wegen Corona ausfallen mussten. Doch es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Einmal Luft anhalten: Das Stadtpark Open Air soll auch im Sommer 2021 stattfinden. Konzerte. Draußen. Im Sonnenuntergang. Ja, wirklich. Auf Hamburgs "mit Abstand schönster Bühne" werden – natürlich mit Hygienekonzept à la reduzierte Kapazität, festen Sitzplätzen und Maske – Acts wie Olli Schulz, Johannes Oerding, Lotto King Karl und Fury in the Slaughterhouse auftreten. Könnte sein, dass uns bei dieser Mitteilung der Karsten Jahnke Konzertdirektion ein kleines, hoffnungsvolles Glückstränchen gekommen ist. Wir wollen ja nicht übermütig werden, aber vielleicht ist ein coronakonformer Konzertsommer mit Reeperbahn Festival, Draußen im Grünen und Co. ja auch in diesem Jahr möglich – beflügelnder Gedanke, oder?

Weniger Kosten und Bürokratie für Hamburgs Obdachlose

Im Bezirk Hamburg-Mitte können Obdachlose ab dem 1. Mai einen Personalausweis beantragen – und zwar kostenfrei. "Ohne Perso gibt es viele Sozialleistungen nicht, keine Chance auf Arbeit und damit weiterhin ein Leben auf der Straße", so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Dian Diaman. "Wir müssen es Obdachlosen schnell und unbürokratisch ermöglichen, einen Perso zu bekommen." Das bisherige Prozedere: Obdachlose mussten sich um Hilfe bemühen, finanzielle Unterstützung gabs von Organisationen, die auf Spendengelder zurückgreifen. Nun kommen die Gelder aus Sondermitteln der Bezirksversammlung. "Diese Initiative entlastet Initiativen und Vereine", erklärt Dr. Gunter Böttcher, Fraktionsvorsitzender der CDU. Das Pilotprojekt gilt ein Jahr lang.

Der kiekmo-Stadtteilfilter ist endlich da!

Und zum Schluss noch ein wenig Werbung in eigener Sache – vielleicht habt ihrs auch schon gesehen. Sehnlichst von vielen von euch erwartet und der harten Arbeit und den flinken Fingern unseres Dev-Teams zum Dank ist nun endlich der Stadtteilfilter in der kiekmo-App verfügbar. Unser Geschenk an euch zum Frühling! Ab sofort könnt ihr also ganz bequem in allen Kategorien einen oder mehrere der 104 Stadtteile unserer schönen Stadt auswählen und euch die dortigen Cafés, Restaurants, Läden und und und anzeigen lassen. So könnt ihr euch noch besser orientieren, neue Lieblingsorte finden und Hamburg entdecken. Viel Spaß vom ganzen kiekmo-Team!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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