Direkt zum Inhalt
good news
kiekmo
Hamburg

5 gute Nachrichten, die im Juli untergegangen sind

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Wenn wir die News lesen, sehen wir nur schlechte Nachrichten. Dabei geht die ein oder andere gute Nachricht aus Hamburg auch mal unter – leider. Kennt ihr? Dann lest hier, worüber wir uns im letzten Monat freuen konnten.

Die Bücherhallen haben ihre Öffnungszeiten ausgeweitet

Die Bücherwürmer unter euch wird’s freuen: Die Bücherhallen in Hamburg haben seit Anfang Juli häufiger und länger geöffnet. Viele Bücherhallen könnt ihr nun von 7 bis 22 Uhr sowie sonntags besuchen, dort durch die Regale stöbern, Bücher ausleihen oder an Projekten arbeiten. Die stille Anwesenheit der vielen Bücher um euch rum wird eurer Produktivität einen ordentlichen Booster verpassen (das wissen wir so genau, weil wir es selbst ausprobiert haben). Darüber hinaus können die Bücherhallen auch als Treffpunkt für zum Beispiel Nachbarschaftsgruppen oder Stadtteilinitiativen genutzt werden. Was ihr benötigt, um morgens, abends und sonntags außerhalb der Servicezeiten Zugang zu den Stadtteilbibliotheken zu bekommen? Nur eines: eine Bücherhallen-Karte. Mit dieser könnt ihr einchecken, Bücher ausleihen und zurückgeben. Welche Bücherhallen zu diesen sogenannten FlexiBibs gehören, erfahrt ihr auf der Website der Bücherhallen. Die Bücherhalle in eurem Viertel ist noch nicht dabei? Das kommt vielleicht noch, denn langfristig sollen immer mehr Büchereien zu FlexiBibs werden.

Bücherhalle Schnelsen
Credit: Bücherhallen Hamburg / Julia Kneuse

Initiative "aufgefangen" engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung

Mehr Nachhaltigkeit, weniger Lebensmittelverschwendung: Das hat sich die neue Initiative "aufgefangen" zum Ziel gesetzt. Darin bündeln die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz sowie Hamburger Betriebe, Organisationen und Institutionen ihre Kräfte. Gemeinsam sollen Wege erarbeitet werden, um Lebensmittel nachhaltig zu nutzen. Darüber hinaus vernetzt "aufgefangen" Betriebe und Initiativen, damit zum Beispiel Lebensmittelspenden gefördert werden können, und erarbeitet Tipps zum Thema Nachhaltigkeit im Alltag für die Menschen in Hamburg. Zu den Partnern der Initiative gehören unter anderem Edeka, das Gut Karlshöhe, der HSV, die Höbenköök und Too Good To Go.

Der Premium-Lieferdienst DLVY ist an den Start gegangen

Wenn Sonntag nichts mehr geht und im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, sind Hamburgs Lieferdienste unsere Retter in der Not. Einziges Manko: die unschönen und oft umweltschädlichen Verpackungen, in denen das Essen zu uns kommt. Das Start-up DLVY setzt dem ein Ende. Hier könnt ihr ab sofort per DLVY-App Premium-Gerichte von bekannten Köchen aus Deutschland bestellen und bekommt diese inklusive Geschirr nach Hause geliefert. Mit dabei sind zum Beispiel Julia Komp und Lucki Maurer. Ein Restaurantbesuch in den eigenen vier Wänden – wie cool ist das denn? Nach dem Essen wird das benutzte Geschirr wieder abgeholt. Perfekt, wenn ihr spontan Gäste und keine Zeit oder keine Muße habt zu kochen. Zusätzlich bietet DLVY einen Onlineshop, in dem ihr aktuell Grillboxen bestellen könnt. Diese werden immer freitags und sogar deutschlandweit geliefert. Mit von der Partie sind zum Beispiel die Kochboxen von BOX by Steffen Henssler.

Seezunge mit Beilagen von DLVY
DLVY

Hamburgs Männertoiletten haben Wickeltische bekommen

Wickeln ist schon lange keine Frauensache mehr, sagt das Unternehmen Little Big Change. Dieses setzt sich für mehr Gleichberechtigung am Wickeltisch ein und hat deswegen in elf Cafés in Hamburg und Berlin Wickeltische auf den Herrentoiletten installiert. Ab sofort können in der Nord Coast Coffee Roastery, dem Snoopkraam, im Mit Herz und Zucker, in der soul vegan coffee bar und im Foodlab auch die männlichen Elternteile entspannt einen Kaffee trinken und zwischendurch ihr Kind wickeln. Finden wir großartig! Ihr auch? Dann setzt noch schnell eure Unterschrift unter die zugehörige Petition, die sich für mehr Gleichberechtigung am Wickeltisch einsetzt. #CHANGETHESTATUSKLO

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.