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Hamburg

Es gibt jetzt eine Dating-Plattform für gemeinschaftliches Bauen

Hamburg will das gemeinschaftliche Bauen befeuern. Dafür hat die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen eine Kontaktbörse ins Leben gerufen, die ein Ziel hat: Baugemeinschaften miteinander vernetzen.


Wer Interesse daran hat, gemeinsam mit anderen privaten Bauherren zu bauen, findet durch die Online-Kontaktbörse der Stadt Gleichgesinnte. Der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen geht es in erster Linie darum, Stadtteile in weniger zentralen Gebieten zu entwickeln. Dazu gehören Wilhelmsburg und Neugraben-Fischbek, der am weitesten im Südwesten gelegene Stadtteil Hamburgs. Auch der Erschließung des neu geplanten Stadtteils Oberbillwerder soll die Kontaktbörse zugute kommen. Sowohl Angebote als auch Gesuche lassen sich in der Kontaktbörse eintragen. Bislang gebe es laut Hamburger Abendblatt rund 30 Einträge – sowohl von Baugemeinschaften als auch von einzelnen Interessierten.

Speeddating für zukünftige Baugemeinschaften

Doch das ist nicht alles. Neben der Online-Kontaktbörse soll ein Speeddating-Format das Interesse für gemeinschaftliches Bauen wecken. Genau genommen handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die an jedem vierten Dienstag im Monat an wechselnden Hamburger Standorten stattfindet. Nachdem ein Experte in einem Kurzinterview zu einem Schwerpunktthema Auskunft gegeben hat, findet im Anschluss im lockeren Rahmen das Speeddating statt. Soll heißen: Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich unverbindlich kennenzulernen. Die Zielgruppe sind sowohl Menschen, die wenig über das Thema gemeinschaftliches Bauen wissen, als auch Personen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, Teil einer Bauherrengemeinschaft zu werden. Dementsprechend weit gestreut sind die Themen, die bei diesen Veranstaltungen behandelt werden. Das Spielerische steht jedoch im Vordergrund. So können Teilnehmer Fragen an die Experten auf Bierdeckel schreiben – in Anlehnung an die NDR-Talkshow "Inas Nacht". Am Dienstag, den 27. August von 18 bis 20 Uhr findet in der Kulturetage Altona der nächste Termin der Veranstaltungsreihe statt. Diesmal geht es um das Thema Finanzierung und Förderung.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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