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Die Band Revolverheld
Benedikt Schnermann
Niendorf

Fame made in Niendorf: 5 Prominente aus dem Stadtteil

In Niendorf lebt es sich ganz wunderbar – das finden auch eine Reihe von Prominenten, die mit dem Stadtteil verbandelt sind. Erfahrt hier, welche Persönlichkeiten in Niendorf gewohnt haben.


1. Die Teilzeit-Niendorferin: Suzi Quatro

Rockröhre Suzi Quatro feiert seit den 1970er-Jahren erhebliche Erfolge im Showbusiness. Die in Detroit geborene Bassistin spielte früher mit Musikern wie Bob Seger und Iggy Pop in ihrer Heimatstadt zusammen. Als eine der ersten Frauen konnte sich Suzi in der von Männern dominierten Rockmusik durchsetzen. Auch diese Tatsache trug sicherlich dazu bei, dass Presse und Fans sie anfangs als "weiblichen Elvis" betitelten. Schon früh kehrte die US-Amerikanerin ihrem Heimatland den Rücken und siedelte nach Europa über. Heute pendelt sie zwischen ihren Wohnsitzen in Essex, England und: Hamburg-Niendorf. Dort lebt die Sängerin nämlich mit ihrem deutschen Mann in einem Haus nahe des Niendorfer Geheges. Vielleicht begegnet ihr der 69-jährigen Powerfrau dort ja mal beim Joggen.

2. Niendorfer Schule: Kristoffer Hünecke und Niels Kristian Hansen von Revolverheld

Gleich zwei Mitglieder der Pop-Vorzeigeband Revolverheld begannen ihre Musikkarriere in Niendorf. Genau genommen im Bandkeller des Gymnasiums Ohmoor. Dort probten Kristoffer Hünecke und Niels Kristian Hansen gemeinsam – übrigens auch zusammen mit Singer-Songwriter Niels Frevert, der Niendorf sogar einen eigenen Song gewidmet hat: "Niendorfer Gehege". Auch Kristoffer und Revolverheld-Niels sind ihrem Stadtteil noch heute stark verbunden. Für das Niendorfer Modeunternehmen Tom Tailor haben sie etwa eine Kollektion entworfen. Und in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" gab Kristoffer Hünecke an, dass er sich abends immer noch gern mit dem Auto in die Kurve am Vogt-Cordes-Damm stelle, um die Lichter der Flugzeuge bei Start und Landung zu bewundern.

3. Niendorfer auf ZEIT: Marcel Reich-Ranicki

Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki wurde in Polen geboren, doch nach einem bewegenden Schicksal – Vertreibung, Flucht und Verstecken – im Dritten Reich gelangte er Ende der 1950er-Jahre nach Hamburg. Zusammen mit seiner Ehefrau Teofila bezog er Quartier in Hamburg-Niendorf, eine, wie er schreibt "bescheidene und sehr enge Wohnung" im Ubierweg. Was die Reich-Ranickis nach Hamburg trieb? Eine Anstellung als Literaturkritiker bei der "ZEIT". Diese endete 1973, als Marcel Reich-Ranicki Leiter der Literaturredaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurde und in die Main-Metropole ging. [youtube id="jsbhA64PvwA"]

4. Jugend in Niendorf: Stefan Effenberg

Obwohl Ex-Profi-Fußballer Stefan Effenberg in Niendorf aufwuchs, spielte er nie für den Niendorfer TSV. Stattdessen begann der ehemalige Nationalspieler seine Karriere beim SC Victoria Hamburg. Mit dem Hamburger SV oder dem FC St. Pauli kreuzten sich seine Wege jedoch nie. Effenbergs Familie wohnt heute noch in Hamburg, der Fußballfunktionär selbst hat seinen Lebensmittelpunkt aktuell allerdings in Nordrhein-Westfalen, wo er seit Oktober 2019 als Manager beim Drittligisten KFC Uerdingen 05 tätig ist.

5. Letzte Ruhe in Niendorf: Evelyn Hamann

Schauspielerin Evely Hamann machte ihr Abitur am Gymnasium Bondenwald (früher: Gymnasium Lokstedt), damals eine musisch ausgerichtete Schule mit Sprecherziehung als Unterrichtsfach. Ihr Privatleben hielt die Sketchpartnerin von Loriot stets unter Verschluss. Deshalb kam ihr Tod mit 65 Jahren anno 2007 nach schwerer Krebserkrankung für viele Fans auch recht überraschend. Wo Evelyn Hamann ihre letzte Ruhe fand, ist aber bekannt. Ihr Grab befindet sich auf dem Alten Niendorfer Friedhof.

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